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Schalkes Sportvorstand Christian Heidel hat erklärt, warum beim Wechsel von Naldo, der in seiner zweiten Saison noch auf den ersten Sieg wartet, zur AS Monaco alles ganz schnell gehen musste.

Auf die Frage, weshalb Schalke mit der Freigabe für Naldo nicht gewartet habe, bis man einen weiteren Innenverteidiger als Ersatz verpflichtet habe, antwortete Heidel im Anschluss an die Schalker Pressekonferenz am Freitag: „Hätten wir Naldo gesagt: ‚Du musst jetzt noch zwei Wochen warten‘, wäre der Wechsel nach Monaco nicht mehr möglich gewesen.“

Es sei die Bedingung des Ligue-1-Vereins gewesen, dass der Wechsel sofort stattfinde. Damit habe Monaco in gewisser Weise Naldo „die Pistole auf die Brust gesetzt“. Heidel verriet darüber hinaus, dass Schalke mit seiner Freigabe sogar schon zwei Tage hinter der Frist von Monaco gewesen sei.

Naldo mit Monaco noch ungeschlagen

Seit seinem Wechsel stand Naldo in drei Pflichtspielen für die AS Monaco in der Startelf. Zwei Siege und ein Unentschieden sprangen für die Monegassen dabei heraus.

Im Spiel gegen Nizza durfte der Innenverteidiger nicht mitwirken, weil es sich dabei um ein Nachholspiel aus der Hinrunde handelte. Laut Liga-Regularien dürfen Neuzugänge, die zum eigentlichen Zeitpunkt des Spiels noch nicht dem Klub angehörten, auch zu einem späteren Termin nicht mitspielen.