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Für die kommende Saison möchte der FC Schalke 04 personell aufrüsten. Gerade die lahmende Offensive, die in der vergangenen Spielzeit einfach nicht in Fahrt kam, möchten die Königsblauen verstärken. Als potentieller Kandidat wurde oft Max Kruse gehandelt. Nun hat sich S04-Sportvorstand Jochen Schneider dazu geäußert.

  • Schalke braucht dringend eine torgefährlichere Offensive
  • Max Kruse wurde öfter als Kandidat genannt
  • Jochen Schneider schiebt nun aber einen Riegel davor

Gerade mal 37 Tore in 34 Spielen stehen auf dem Konto der Offensive von Schalke 04. Mit Mark Uth holte man im vergangenen Sommer einen Stürmer mit guter Torquote aus Hoffenheim und mit Skrzybski ein Talent aus der zweiten Liga. Gefruchtet hat nichts davon.

Max Kruse soll Tore bringen

Um dieses Problem in den Griff zu kriegen, sondiert der S04, der bei einem Transfer von Ozan Kabak zwei Hürden meistern müsste, seit Längerem den Markt. Ein Name, der immer wieder auftauchte: Max Kruse. Der 31-jährige Angreifer von Werder Bremen ist nicht nur treffsicher, er kündigte auch an, die Grünweißen zur kommenden Saison verlassen zu wollen.

Mit elf Toren und zusätzlich 11 Vorlagen bewies der deutsche Offensivspieler sein Talent in der vergangenen Saison erneut.

Schalke bereits in der Winterpause mit Interesse?

Solche Leistungen wecken natürlich Begehrlichkeiten – nicht nur bei Schalke. So sollen neben den Königsblauen auch der Rivale aus Dortmund, der FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach ihr Interesse an Max Kruse bekundet haben.

Bereits in der Winterpause soll Schalke dann das Interesse am deutschen Offensivspieler aus Bremen bekundet haben. Damals wollten die Bremer ihren Star aber nicht ziehen lassen und dementierten sogar ein Herantreten von S04.

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Jochen Schneider schwärmt

Zuletzt gab es aber erneute Gerüchte um ein Schalke-Interesse an Max Kruse. S04-Sportvorstand Jochen Schneider ist sich der Qualitäten des Offensivmanns indes durchaus bewusst.

Für ihn sei der Noch-Bremer ein „toller Spieler […], der Begegnungen nahezu alleine entscheiden und seine Nebenleute perfekt in Szene setzen kann“, so Jochen Schneider gegenüber der Waz. Jedoch spricht er auch über die Chancen eines Transfers.

Kruse-Transfer nicht realisierbar

Und da sieht es schlecht aus für alle Schalke-Fans. Denn solche Leistungen haben auch ihren Preis, ähnlich wie beim S04-Traum von Clemens Tönnies, Sead Kolasinac. „So eine Verpflichtung ist für uns vom Gesamtpaket her nicht realisierbar“, führte Jochen Schneider weiterhin gegenüber der Waz aus. Wesentlich günstiger wäre Marc Oliver Kempf (24), an dem der S04 angeblich interessiert ist.

Unter dem von Jochen Schneider geholten Trainer Wagner muss Schalke für die kommende Saison jedoch kleinere Brötchen backen. So sorgt bereits eine Erhöhung der Ablösesumme der Rückkaufoption von Bernard Tekpetey um eine Millionen Euro für Zögern bei S04. Inzwischen hat der Verein die Rückkaufoption aber gezogen.

Jochen Schneider macht klar: Ein Transfer von Max Kruse zu Schalke ist unrealistisch. Foto: dpa

Schalke-Transfers kommen ins Stocken

Bisher konnte Schalke lediglich einige Jugendspieler mit Profiverträgen ausstatten und mit dem dritten Torhüter verlängern. Externe Neuzugänge? Fehlanzeige. Immerhin gibt es bereits einige Gerüchte um neue Transfers.

Die Planung des Schalke-Kaders für die kommende Saison könnte sich für Jochen SchneidersWunschkandidat Michael Reschke als erste Mammutaufgabe gleich zu beginn seiner Amtszeit beweisen. Eine Aufgabe ist wohl auch ein weiteres Leih-Geschäft mit Tekpetey.