Bild: Tim Rehbein/dpa

Mark Uth wurde beim S04 lange schmerzlich vermisst. Pünktlich zum Start in die Vorbereitung der Rückrunde ist der Stürmer wieder fit. Der Sommer-Neuzugang zeigt sich sogleich kämpferisch und optimistisch.

„Erst einmal gilt es, unten raus zu kommen“, sagt Mark Uth im Interview mit „Funke Sport“ und der „WAZ Gelsenkirchen“. Kein Wunder, hat Schalke doch nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang 16.

Dass es in der Hinrunde für die Königsblauen so schlecht lief, hatte auch etwas mit den vielen Ausfällen in der Offensive zu tun. Zum Teil fielen fünf Stürmer gleichzeitig aus.

Einer davon war Uth selbst. Der Sommer-Neuzugang zog sich am 24. November 2018 gegen den 1. FC Nürnberg (5:2) eine Muskelverletzung zu, die ihn für die restlichen acht Spiele im Jahr ausfallen ließ. 

Mark Uth dankt Schalke-Fans für ihre Geduld

Dabei schien der deutsche Nationalspieler kurz vor seiner Verletzung langsam in Schwung zu kommen. Im November folgten mit Toren gegen Hannover 96 und Galatasaray Istanbul seine ersten Treffer im königsblauen Trikot.

Zuvor tat sich der 27-Jährige lange im System von Trainer Domenico Tedesco schwer. Bis dieser den Stürmer als intelligenter Ballverteiler eine Position „defensiver“ aufbot.

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Great to be back 💪🏻 @s04

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Dass ihn die Schalke-Anhänger bis dato trotzdem nicht auspfiffen oder anderweitig heftig kritisierten, rechnet Uth ihnen hoch an. „Ich muss ganz ehrlich sagen: Die Schalke-Fans sind sehr geduldig mit mir. Vielleicht merken sie, dass ich versuche, alles rauszuhauen, zu kämpfen, zu kratzen“, sagt er im Interview weiter.

Das gelang seinem Team zwar oft. Der Ertrag blieb in 17 Bundesligaspielen aber sehr überschaubar. Genauer gesagt liegt er bei 18 Punkten.

Ob mit oder ohne Uth: Der Rückstand auf einen Europapokal-Platz beträgt neun Zähler. 

Für den Ex-Hoffenheimer nicht unmöglich, das aufzuholen. „Den internationalen Wettbewerb habe ich noch nicht abgeschrieben, solange es rechnerisch noch möglich ist.“

Er selbst will mindestens sechs Tore in den 17 Rückrundenspielen erzielen. „In meiner ersten Bundesligasaison habe ich acht Stück gemacht. In meiner zweiten Spilezeit sind mir sieben Tore gelungen. Ich möchte nicht unter dieser Quote bleiben“, sagte der Linksfuß in dem Gespräch weiter.