Bild: Ina Fassbender/dpa

Historisch schlecht verabschiedete sich der FC Schalke 04 aus der Champions League. Dementsprechend deutlich fiel auch die Reaktion nach dem Spiel von Guido Burgstaller aus.

0:7. So hoch verlor noch nie eine deutsche Mannschaft bei einem internationalem Spiel.

Der FC Schalke 04 hat sich und die Bundesliga bis auf alle Knochen blamiert. Guido Burgstaller durfte nach dem Debakel bei Sky noch Rede und Antwort stehen.

„In unserer derzeitigen Situation ist es natürlich nicht leicht gegen so einen Gegner spielen zu müssen“, sagte der Stürmer und lobte Man City. „Sie sind spielerisch so gut und werden wahrscheinlich um den Champions-League-Titel mitspielen. Man City gehört zu den besten Mannschaften Europas.“

Burgstaller legt nach Schalke-Debakel Finger in die Wunde

Das war die eine Wahrheit. Aus der anderen machte Burgstaller keinen Hehl.

„Wir strotzen derzeit nicht vor Selbstvertrauen. Das hat man nach dem ersten Gegentreffer gesehen“, so der österreichische Nationalspieler.

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Recht hatte Burgstaller. Binnen sieben Minuten kassierte Schalke zwischen der 35. und 42. Spielminute drei Gegentreffer.

„Dabei haben wir bis zum ersten Gegentor gut verteidigt. Aber nach einem 0:7 sollten wir nicht so daherquatschen“, sagte der 29-Jährige ins Sky-Mikrofon.

Hat der S04 überhaupt alles getan und sich gewehrt? „Weiß ich nicht. Wir haben uns zunächst konzentriert, alles rauszuhauen. Aber bei der Qualität auf dem Platz beim Gegner waren wir chancenlos. Wir waren in jeder Hinsicht schlechter“, so das Urteil von Burgstaller.

Selbstvertrauen konnte Schalke somit für den Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga nicht tanken. Bereits am Samstag (16. März) geht es mit einem Heimspiel gegen RB Leipzig weiter.

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„Wir müssen das Spiel schnell abhaken. Wir waren der absolute Underdog und haben 0:7 verloren. Das war heftig und ist heftig. Aber wir müssen es schnell vergessen“, befand Burgstaller.

Der Stürmer fügte sofort noch hinzu: „Wichtig ist das Heimspiel am Samstag. Dann müssen wir an das Spiel in Bremen anknüpfen, ansonsten wird es nicht anders gehen.“