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Der Ex-Schalker Kevin-Prince Boateng hat der Streaming-Plattform DAZN ein ausführliches Interview gegeben. Darin spricht er unter anderem über seine Zeit beim S04.

Zwischen 2013 und 2015 spielte Boateng für den FC Schalke. Der Mittelfeldmann kam damals vom AC Mailand nach Gelsenkirchen und bekam die Rückennummer neun.

In 46 Spielen für Königsblau erzielte Boateng, der Clemens Tönnies (63) nach dem Rassismus-Eklat scharf kritisiert, sechs Tore. Im Sommer 2015 wurde er vom damaligen Schalker Sportvorstand Horst Heldt freigestellt.

Der Deutsch-Ghanaer spielte in Folge dessen für UD Las Palmas, Eintracht Frankfurt und US Sassuolo Calcio. Seit Januar dieses Jahres steht er beim FC Barcelona unter Vertrag.

Boateng: „Auf Schalke gab es immer Action“

Er habe sich auf Schalke immer sehr wohl gefühlt, sagt der 33-Jährige rückblickend: „An einem Tag bist du der Held, einen Tag später der Buhmann. Genau das hat mir aber gefallen. Es gab immer Action.“

In seinem zweiten Jahr auf Schalke war Boateng häufiger der Buhmann, als der Held. Das weiß auch er selbst: „Es lief fußballerisch nicht mehr und ich wurde plötzlich als Stinkstiefel dargestellt. Das war aber nicht so.“

Boateng habe sich damals trotzdem mit der Situation abgefunden und hegt bis heute keinen Groll. „Ich habe es akzeptiert, dass ich auf die Bank gesetzt wurde. Der Rest ist Geschichte und stand in der Zeitung.“