RB Leipzig tobt gegen Schalke 04! Erinnerungen an Timo Werner werden wach

Der Elfmeter zum 0:2 für Schalke gegen RB Leipzig erhitzte die Gemüter bei RB. Es erinnert an Timo Werner. Foto: Jan Woitas/dpa
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Der Elfmeter zum 0:2 für Schalke gegen RB Leipzig erhitzte die Gemüter bei RB. Es erinnert an Timo Werner. Foto: Jan Woitas/dpa

Der Elfmeter von Schalke gegen RB Leipzig wurde heiß diskutiert. S04-Fans sehen Wiedergutmachung für die Schwalbe von Timo Werner.

Beim Schalke-Sieg gegen RB Leipzig traf Amine Harit (22) per Elfmeter. Das Foul das dazu führte wurde heiß diskutiert. Nun werden Erinnerungen an die Schwalbe von Timo Werner (23) von 2016 wach.

Schalke gegen RB Leipzig: Elfmeter von Harit erregt die Gemüter

Dass das Spiel zwischen Schalke und RB Leipzig, die Jochen Schneider (48) als einen Kandidaten auf den Meistertitel sieht, ein Knaller werden würde, das war jedem bewusst. Die Königsblauen konnten nun den vierten Sieg in Folge einfahren. Anteil daran hatte erneut Harit, der mit seinem Tor zum 0:2 den Weg bereitete.

Doch das Foul am Schalke-Profi wird diskutiert. Vor allem viele aus dem Lager von RB Leipzig, die von Alexander Nübel (22) eine Absage bekommen haben, sind sich nicht sicher. RB-Profi Konrad Laimer (22), der aufgrund einer gelb-roten Karte gesperrt ist, haderte in der Halbzeitanalyse von Sky auch mit der Entscheidung.

Auch Gräfe hadert nach dem Spiel

Der Schiedsrichter, Manuel Gräfe, entschied zunächst nicht auf Elfmeter. "Für mich sah es aus, als wolle er den Kontakt", erklärte er nach dem Spiel. Doch Der VAR meldete sich bei ihm und so blickte der Unparteiische noch einmal auf die Szene. Doch wirklich sicher war Gräfe sich immer noch nicht.

"Es gibt Argumente, die sagen, dass er den Kontakt sucht, aber der Verteidiger ist auch einfach ungeschickt", erklärt Gräfe weiter. Doch am Ende gab es Elfmeter für Schalke und brachte die Königsblauen weiter in Führung.

Späte Gerechtigkeit für Schalke nach Werner-Schwalbe?

Viele Schalke-Fans sehen in der Entscheidung jedoch eine späte Genugtuung für eine Fehlentscheidung aus der Saison 2016/2017. Am 13. Spieltag gastierte Schalke, wo die Transfers von Christian Heidel (56) plötzlich einschlagen, auch in Leipzig und bis zum 1:1 schien alles in Ordnung. Doch die Führung, die auch den Endstand bedeutete, sorgte für Furore.

Denn Timo Werner holte, wie Harit am Samstag (28. September) einen Elfmeter heraus. Doch anders als beim Schalke-Profi war das "Foul" an Werner keins. Der Schiedsrichter Dankert gab Elfmeter und auch Werner zeigte sich zunächst uneinsichtig.

Werner gibt später Fehler zu

Viele warfen dem RB-Stürmer vor, gelogen zu haben, da es hieße, er habe mit dem Schiedsrichter gesprochen und den Fehler nicht eingestanden. Der Unparteiische erklärte jedoch, es habe nie ein Gespräch gegeben. Die Situation erregte die Gemüter auf Schalke. Ralf Fährmann (31), der bei Norwich City aktuell eine schwierige Zeit durchlebt, sagte nach dem Spiel: "Ich muss aufpassen, dass ich keinen Herpes bekomme."

Doch der Übeltäter zeigte sich später reumütig und gab die Schwalbe zu. Die Elfmeter-Entscheidung für Schalke und gegen RB Leipzig dürfte nun beim S04 spät Vieles gerade gerückt haben.