Bild: Patrick Seeger/dpa

In der Champions League trifft der S04 im Achtelfinale auf Manchester City. Bei den Engländern spielt der Ex-Dortmunder Ilkay Gündogan, der in Gelsenkirchen geboren ist und dort 18 Jahre lang lebte.

„Nicht wirklich, nein“ antwortet Ilkay Gündogan auf die Frage der Sport Bild, ob er eine emotionale Bindung zum FC Schalke 04 habe. „Ich hatte viele Freunde, die S04-Fans waren. In meiner Kindheit habe ich aber etwas mehr türkischen Fußball geguckt als die Bundesliga.“

In der aktuellen Print-Ausgabe (13. Februar) des Fußball-Magazins spricht der zentrale Mittelfeldspieler von Manchester City unter anderem über das bevorstehende Duell mit dem S04. „Ich habe noch sehr viele Verbindungen nach Gelsenkirchen: Familie, beste Freunde.“

Kein Wunder: „Bis zu meinem 18. Lebensjahr habe ich in Gelsenkirchen-Heßler gewohnt. Ich hatte eine sehr schöne Kindheit, habe einen engen Draht zur Stadt und dem Klub, wo ich als Achtjähriger ein Jahr gespielt habe.“

Gündogan spielte nur ein Jahr in der Jugend auf Schalke

Damals kam er vom SV Heßler 06 zu den Königsblauen, wechselte nach einer Saison aber zurück und fand danach über den SSV Buer den Weg zum VfL Bochum. Dort spielte Gündogan von 2005 bis 2009.

Nach Stationen beim 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund landete der deutsche Nationalspieler 2016 bei Manchester City. Die Engländer spielen am 20. Februar auf Schalke, wenn das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in der Veltins-Arena stattfindet.

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„Darüber bin ich wirklich happy. Für mich geht es nach Hause“, so Gündogan gegenüber der Sport Bild.

Immerhin: Der erste Stadionbesuch des mittlerweile 28-Jährigen war mit sieben Jahren im Parkstadion.

Aktuelle S04-Themen:

Mit einem anderen Ex-Schalker, Leroy Sané, geht es für den Englischen Meister gegen die „Knappen“ nun um den Einzug ins Viertelfinale. „Ganz ehrlich? Wir haben uns ein wenig gefreut. Wir sind natürlich Favorit und wollen in die nächste Runde. Leroy hat sogar darauf getippt, dass wir Schalke zugelost bekommen“, erzählt Gündogan.

Ob es am Ende sogar für den Champions-League-Sieg reicht? „Wir sind definitiv nicht vor Real Madrid oder dem FC Barcelona. Aber auch ganz sicher nicht weit dahinter. In der Champions League passieren unvorhersehbare Dinge. Du darfst dir keine Schwächen leisten, sonst wird das bitter bestraft.“