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Noch immer hat der FC Schalke 04 in der Winter-Transferperiode keinen Neuzugang präsentieren können. Sportvorstand Heidel erklärt, woran es liegt.

Einen Innenverteidiger und möglichst zwei Offensivspieler will Schalke noch bis zum Ende des Transfermarkts am 31. Januar verpflichten. Bislang gab es mit Naldo und Johannes Geis jedoch lediglich zwei Angänge zu vermelden.

Heidel erklärt den Transfer-Stau

Im Anschluss an die Pressekonferenz des S04 am Freitag wies Schalkes Sportvorstand Christian Heidel erneut auf die Schwierigkeiten der Winter-Transferperiode hin. Der 55-Jährige verriet, dass die Spieler, mit denen Schalke im Gespräch sei, bei ihren derzeitigen Vereinen keine unbedeutende Rolle spielen würden.

Daher müsse man zunächst warten, bis diese Klubs ihrerseits entsprechenden Ersatz verpflichten können. Heidel hofft nun, „dass dieses Rad bald in Gang kommt.“

Dennoch kann es natürlich sein, dass die Wunschspieler für Schalke nicht verfügbar sind, weil ihre Vereine keinen Ersatz finden. Dann müsse man sich eben mit „Priorität zwei befassen“, so der Sportvorstand. Heidel habe jedoch bei den aktuellen Kandidaten die Hoffnung, „dass wir es hinbekommen.“

Heidel: Namen, mit denen wir uns befassen, wurden bislang nicht öffentlich diskutiert

Um welche Spieler es bei den aktuellen Verhandlungen konkret geht, wollte Schalkes Manager nicht kommentieren. Er verriet jedoch: „Die Namen mit denen wir uns befassen, wurden bislang nicht in der Öffentlichkeit diskutiert.“

Zudem betonte Heidel erneut, dass es nicht darum gehe, „Transfers zu machen, damit wir Transfers gemacht haben.“ Der Verein werde einen Spieler nur dann holen, „wenn es absolut sinnvoll ist.“ Zwölf Tage bleiben den Schalkern noch, um diese anspruchsvolle Aufgabe umzusetzen.