Bild: Matthias Balk/dpa

Leon Goretzka scheint die Spiele seines früheren Vereins Schalke 04 noch immer zu verfolgen. Nach dem Sieg seiner Bayern über den VfL Wolfsburg (6:0) äußerte sich der 24-Jährige in der Mixed-Zone zur Situation auf Schalke.

Von 2013 bis 2018 schnürte der gebürtige Bochumer seine Fußballschuhe für die Königsblauen. In seinem letzten Jahr auf Schalke trug er wesentlich zum Gewinn der Vizemeisterschaft bei.

Obwohl der Mittelfeldmann seit letztem Sommer bei den Bayern unter Vertrag steht, geht die sportliche Situation seines Ex-Klubs nicht spurlos an ihm vorbei.

Im Auswärtsspiel gegen Werder Bremen (4:2) hatte S04 das Spielglück erneut nicht auf seiner Seite. „Es läuft einfach im Moment alles gegen Schalke“, kommentierte Goretzka die Partie.

Goretzka „geschockt“ von den Entscheidungen des Schiedsrichters

Der Schalker Anhang diskutierte nach der Niederlage gegen Werder heftig über die Entscheidungen von Schiedsrichter Martin Petersen. Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison.

Sowohl bei einer Abseitssituation vor dem 1:1 durch Milot Rashica, als auch bei Caligiuris vermeintlichem Foulspiel, welches zum Elfmeter führte, entschieden Martin Petersen und der VAR gegen die Knappen.

Auch Leon Goretzka zeigte kein Verständnis für die Entscheidungen. „Ich habe das Spiel gestern geguckt und bin einfach geschockt, was für Schiedsrichterentscheidungen getroffen wurden“, so der Ex-Schalker.

Die Leistung seiner früheren Mannschaftskollegen beurteilte der 24-Jährige hingegen positiv: „Sie haben hervorragend gespielt bis zum 1:1, was meiner Meinung nach irregulär war.“

Aktuelle S04-Themen:

Die Marschroute für seinen Ex-Klub gibt der Nationalspieler auch vor: „Sie müssen jetzt versuchen, da unten rauszukommen.“

Für Goretzka geht es in der Bundesliga mit den Bayern im Kampf um die Meisterschaft gegen Mainz 05 (17. März, 18.00 Uhr) weiter. Schalke wird im Heimspiel gegen RB Leipzig (16. März, 15.30 Uhr) versuchen, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.