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Angeblich interessiert sich Schalke für Stanley N’Soki (20). Aus mindestens zwei Gründen wäre ein Transfer zur aktuellen Stunde aber fraglich.

  • Paris Saint-Germain will wohl Stanley N’Soki abgeben.
  • Unter anderem gilt Schalke angeblich als Interessent.
  • Knackpunkt könnte zum einen seine Position und zum anderen die Ablösesumme sein.

Update, Freitag (14. Juni), 09.30 Uhr: „Gerüchte um N’Soki sind Quatsch“, twitterte Sky-Reporter Dirk große Schlarmann am Freitag (14. Juni). „Er wird höchstwahrscheinlich in die Premier League wechseln.“

Zum S04 gäbe es keinen Kontakt. Damit kann dieses Gerücht wohl zu den Akten gelegt werden.

Erstmeldung, Donnerstag (13. Juni), 11.40 Uhr: Laut dem französischen Onlineportal Soccer Link ist der FC Schalke 04 an Stanley N’Soki (20) von Paris Saint-Germain (PSG) interessiert. Der französische U21-Nationalspieler steht demnach aber ebenso im Visier von weiteren Klubs.

Paris Saint-Germain verlangt wohl 10 Millionen Euro für N’Soki

So soll Eintracht Frankfurt dem französischen Meister, der am letzten Spieltag der vergangenen Saison wegen des gut aufgelegten Ex-Schalke-Spielers Abdul Rahman Baba (24) 1:3 (0:1) gegen Stade de Reims verlor, sogar bereits ein Angebot gemacht haben. Doch 8 Millionen Euro plus Bonuszahlungen reichen PSG angeblich nicht aus, das wohl hofft, 10 Millionen Euro für den Linksverteidiger einstreichen zu können.

Neben Schalke und Eintracht Frankfurt sind wohl mehrere französische Klubs interessiert

Laut Transfermarkt.de ist N’Soki 8,5 Millionen Euro wert. Neben dem Interesse der beiden deutschen Klubs sollen angeblich auch die französischen Erstligisten Girondins de Bordeaux, OSC Lille sowie Olympique Marseille am 20-Jährigen interessiert sein.

Profi-Debüt von N’Soki im Dezember 2017

Der gebürtige Franzose wechselte 2016 in die Jugend von PSG und feierte noch unter Ex-Trainer Unai Emery (47) am 20. Dezember 2017 sein Profi-Debüt. Seit dem vergangenen Sommer gehört er dem Star-Ensemble unter Trainer Thomas Tuchel (45), der seinen Vertrag in Paris verlängert hat, fest an.

Bis auf wenige Ausnahmen stand N’Soki in der abgelaufenen Saison immer im Kader von Tuchel. Insgesamt kamen 15 Pflichtspiele (zwei Tor-Vorlagen) zusammen.

Schalke hat derzeit mit Oczipka, Carls und Mendyl drei Linksverteidiger

Stellt sich nur noch die Frage, ob Schalke auch tatsächlich für den jungen Franzosen im Kader Verwendung hätte. Hamza Mendyl (21) wurde zwar zuletzt bei den S04-Profis aussortiert und zählt zu den Verkaufskandidaten.

Doch selbst, wenn N’Soki zu den Königsblauen wechselt, stünden noch zwei weitere Linksverteidiger parat. Neben Bastian Oczipka (30) noch Jonas Carls (22), der erst vor Kurzem seinen ersten Profi-Vertrag erhielt.

Schlägt Schalke trotzdem zu? Der Defensivspieler wird wegen seiner Flexibilität geschätzt und kann ebenso als Innenverteidiger und als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen.

Bliebe dann immer noch die hohe Forderung von PSG, das übrigens in Nordrhein-Westfalen eine Jugendakademie errichtet, ganz gleich ob 8 oder 10 Millionen Euro. Geld, das die „Knappen“ wohl nur zusätzlich zu anderen geplanten Transfers haben, wenn Spieler wie Yevhen Konoplyanka (29) und Hamza Mendyl (21) den Klub tatsächlich verlassen.