Bild: Uwe Anspach/dpa

Schlägt Schalke für den Sturm in Frankreich zu? Martin Terrier (22) von Olympique Lyon ist im Visier der Königsblauen – aber nicht nur.

  • Laut übereinstimmenden Medienberichten interessiert sich der S04 für Martin Terrier (22).
  • Der Stürmer von Olympique Lyon wäre aber wohl nur über ein Leihgeschäft finanzierbar.
  • Der französische U21-Nationalspieler bringt mehrere Vorteile mit.

Mit Ausnahme von England ist in Europa das Transferfenster noch geöffnet. Allerdings auch nur noch bis zum 2. September – Schalke, das angeblich auch an Steve Mounié (24) interessiert ist, könnte bis dahin trotzdem für die linke Abwehrseite und den Sturm noch zweimal zuschlagen. Einmal in Frankreich?

Martin Terrier im Visier von Schalke, Milan und OGC Nizza

Die französische Sport-Tageszeitung L’Équipe berichtet, das sich der S04, der angeblich ebenso Marouan Azarkan (17) von Feyenoord Rotterdamm auf dem Schirm hat, für Martin Terrier (22) von Olympique Lyon interessiere. Allerdings sind die Königsblauen mit ihrem Interesse nicht alleine.

Laut des Berichts steht der französische U21-Nationalspieler ebenso auf dem Zettel vom AC Mailand sowie OGC Nizza. Nach Informationen der Bild haben die „Knappen“ sich tatsächlich erkundigt, ob der 22-Jährige sich grundsätzlich einen Wechsel vorstellen könne.

Terrier wie fast jeder für S04 derzeit zu teuer

Demnach soll Terrier zugestimmt haben. Das Problem aus Sicht von Schalke, das als Linksverteidiger Juan Miranda (19) vom FC Barcelona ausleihen möchte: Der Franzose ist nach derzeitigem Stand der Dinge zu teuer.

Bei Olympique Lyon ist sein Vertrag noch bis zum 30. Juni 2022 datiert. Laut Transfermarkt.de liegt sein Marktwert bei 15 Millionen Euro.

Abgänge von Mendyl, Konoplyanka und Bentaleb würden helfen

Die Ablösesumme würde wohl mindestens so hoch liegen. Geld, das der S04, wie Trainer David Wagner (47) deutlich macht, nicht hat. Helfen würde ein Bentaleb-Abgang von Schalke – oder aber auch die von Hamza Mendyl (21) und Yevhen Konoplyanka (29).

Terrier ist jung, talentiert und flexibel einsetzbar

Was Terrier so interessant macht: Der 22-Jährige ist jung und talentiert und wird zwar vor allem als Linksaußen eingesetzt. Ebenso käme er aber auch als Mittelstürmer in Frage.

Noch dazu dürfte derzeit seine Unzufriedenheit über einen Verbleib bei Olympique Lyon steigen, obwohl er in der vergangenen Saison noch 42 Spiele absolvierte und ihm dabei elf Tore gelangen. Doch in dieser Spielzeit ist bislang wohl erst einmal nur die Ersatzbank vorgesehen.

Im ersten Liga-Spiel beim 3:0-Sieg über AS Monaco kam Terrier gar nicht zum Einsatz. Beim 6:0-Erfolg eine Woche später gegen SCO Angers wurde der französische U21-Nationalspieler für 24 Minuten eingewechselt.