Bild: Laurent Gillieron/dpa

Die Position des Linksverteidigers ist weiterhin die größte Baustelle im Kader von Schalke 04. Abhilfe könnte Ricardo Rodriguez (26) schaffen, der beim AC Mailand unter Vertrag steht.

  • Schalke soll sich bei einer Verpflichtung von Ricardo Rodriguez in der „Pole Position“ befinden.
  • Der Linksverteidiger hat beim AC Mailand namhafte Konkurrenz bekommen.
  • Rivale Borussia Dortmund soll ebenfalls interessiert sein.

Ganz neu ist der Name in der Schalker Gerüchteküche nicht. Schon im März meldeten italienische Medien, dass Schalke an Rodriguez interessiert sein soll.

S04 bei Rodriguez angeblich in der „Pole Position“

Jetzt scheint das Interesse am Ex-Wolfsburger konkreter zu werden. Das italienische Portal calciomercato berichtete zunächst, dass Schalke 04 und der BVB ein Auge auf den Spieler geworfen haben.

Von 2012 bis 2017 für den VfL Wolfsburg aktiv: Ricardo Rodriguez (l.). Foto: Peter Steffen/dpa

Konkreter wird die italienische Tageszeitung La Gazzetta dello Sport. Der S04 sei unter allen Interessenten Favorit auf eine Verpflichtung von Rodriguez.

Für Schalke ist wohl nur eine Leihe darstellbar

Sollte sich der Schweizer Nationalspieler tatsächlich mit einem Vereinswechsel befassen, wäre das keine Überraschung. Denn der AC Mailand hat im Juli 20 Millionen Euro für Linksverteidiger Theo Hernandez (21) an Real Madrid überwiesen.

Rodriguez steht somit auf dem Abstellgleis. Das Problem für Schalke: Der 26-Jährige besitzt in Mailand noch einen Vertrag bis 2021. Laut calciomercato will Milan 15 Millionen Euro für den Linksverteidiger. Königsblau könnte sich wohl maximal auf ein Leihgeschäft einlassen.

Füllt Rodriguez die Lücke auf der Linksverteidiger-Position?

Bis zum 2. September ist das Transferfenster in der Bundesliga noch geöffnet. Holt der S04 keinen weiteren Linksverteidiger, geht man lediglich mit Bastian Oczipka (30) und dem momentan verletzten Jonas Carls (22), der noch viel von seinen Mitspielern lernen will, in die neue Saison.

Als Alternative zu Rodriguez gilt weiterhin Robin Gosens (24) von Atalanta Bergamo, bei dem es auch wegen Philipp Max (25) zu einer interessanten Konstellation kommen könnte. Spieler und Verein sind sich längst einig. Einzig die Verhandlungen um die Ablösesumme gerieten zuletzt ins Stocken.