Bild: Guido Kirchner/dpa

Der mittlerweile zurückgetretene Sportvorstand Christian Heidel hat auf Schalke nicht nur viel Geld ausgegeben, sondern auch Kosten gesenkt. Doch wie hoch sind die Ausgaben? Wie viel Gehalt bekommen die Spieler? An der Spitze derer steht wohl Yevhen Konoplyanka.

Über 150 Mio. Euro hat Christian Heidel in zweieinhalb Jahren auf Schalke ausgegeben. Trotz Einnahmen von fast 100 Mio. Euro allein nur für Leroy Sané und Thilo Kehrer steht unter dem Strich ein leichtes Minus.

Schalke-Ausgaben für diese Saison bei 70 Mio. Euro

Allein in dieser Saison haben die „Knappen“ 70 Mio. Euro in den Kader investiert. Das Ergebnis ist ernüchternd, kämpfen die Königsblauen doch um den Klassenerhalt.

Da halfen auch nicht 11 Mio. Euro Ausgaben für Rabbi Matondo im vergangenen Januar. Das Offensiv-Talent spielt auf Schalke bislang keine Rolle. Geld für einen Stürmer, den der mittlerweile entlassene Domenico Tedesco unbedingt wollte, war nicht mehr übrig.

Gehaltsgefüge wurde auf 68 Mio. Euro gesenkt

Immerhin: Heidel hat es geschafft, den Kader von 36 auf 25 Spieler zu reduzieren. Außerdem wurde das Gehaltsgefüge laut Funke Sport von 80 auf 68 Millionen Euro reduziert.

Zwölf Profis aus dem Kader bekommen nach Informationen von Funke Sport ein Gehalt von bis zu 2 Millionen Euro. Für neun weitere fallen Ausgaben von 2 bis 4 Millionen Euro an.

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Vier Spieler bekommen sogar noch mehr. An der Spitze soll Yevhen Konoplyanka stehen, der laut Bild rund 5 Mio. Euro bekommt.

Topverdiener Konoplyanka enttäuschte bislang auf Schalke

Der Topverdiener zählt allerdings zu den Enttäuschungen aus der Heidel-Ära. Schalke kostete der Offensivspieler trotzdem satte 12,5 Mio. Euro. Bei den Ausgaben übertreffen ihn aber nicht nur Sebastian Rudy (16,5 Mio. Euro) und Nabil Bentaleb (19 Mio. Euro). Auch Breel Embolo (22,5 Mio. Euro) war wesentlich teurer (aber auch jünger).

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Keiner der Genannten konnte gemessen an der Ablösesumme bei den „Knappen“ überzeugen. Das Ergebnis bekommen die Königsblauen nun präsentiert. Heidel-Nachfolger Jochen Schneider und seine noch nicht feststehenden Kollegen um Trainer, Sportdirektor und Kaderplaner werden im Sommer reichlich Arbeit haben.