Bild: Daniel Schäfer/dpa

Der Schalke-Auftritt in Nürnberg (1:1) war der erneute Beweis dafür, dass es bei den Königsblauen nicht stimmt. Nun äußerte sich Kult-Trainer Eduard Geyer zum S04 und zog ein vernichtendes Urteil.

2000 war es, als Eduard Geyer sensationell Energie Cottbus in die Bundesliga führte. Anschließend feierte das Team auch noch den Klassenerhalt.

Eduard Geyer war Cottbus-Trainer, als das legendäre Eigentor von Tomislav Piplica fiel

Unvergessen ist das legendäre Eigentor von dem damaligen Torwart Tomislav Piplica am 6. April 2002. Gegen Borussia Mönchengladbach dachte der Schlussmann, dass eine Bogenlampe auf das Tor fallen würde.

Stattdessen landete das runde Leder genau auf dem Kopf von Piplica und von dort im eigenen Netz zum 3:3-Ausgleich für die Borussia kurz vor Schluss. Da staunte auch Eduard Geyer nicht schlecht.

Eduard Geyer kritisiert in seiner kicker-Kolumne sowohl den BVB als auch Schalke

Der heute 74-Jährige war 378 Spiele lang Trainer der Energie. Oder anders ausgedrückt: Von Juli 1994 bis November 2004.

Für Eduard Geyer war Dynamo Dresden 2008 die letzte Trainerstation. Aktuell ist der gebürtige Schlesier Kolumnist für den kicker.

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In der aktuellen Ausgabe (15. April) des Fußball-Magazins kritisiert der letzte DDR-Auswahltrainer nicht nur den BVB wegen eines fehlenden Leaders, was er sogar Marco Reus abspricht. Auch Schalke bekommt gewaltig sein Fett weg.

Eduard Geyer: Das hat mit Fußball auf Schalke nichts zu tun

„Was Schalke anbietet, hat mit Fußball nichts zu tun. Wenn man dazu das Hin und Her auf der Führungsebene und die Personalplanungen der vergangenen Jahre sieht, denkt man sich, dass dort – wie auch in Hannover – Amateure in der Führungsspitze arbeiten“, schreibt Eduard Geyer.

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Der glaubt trotzdem, dass der S04 sich wird retten können. „Trotzdem sind sie für mich zusammen mit Stuttgart eine große Enttäuschung.“