Bild: Ina Fassbender/dpa

Die Lage beim VfB Stuttgart ist noch angespannter als beim FC Schalke 04. Die Nerven liegen fast blank, wie neueste Aussagen von Trainer Markus Weinzierl zeigen. Wird er womöglich bald von Domenico Tedesco abgelöst?

„Ich bin überhaupt nicht dünnhäutig. Aber in so einer Situation muss man sich als Trainer auch mal wehren“, sagte Markus Weinzierl am Mittwoch (17. April) auf der Pressekonferenz des VfB Stuttgart.

Folgt Tedesco in Stuttgart auf Weinzierl?

Darf er sich ab nächster Woche vielleicht nicht mehr bei den Schwaben wehren, weil er entlassen wird? Wird womöglich der Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco sein Nachfolger?

+++ Schalke: Baldiger Tedesco-Wechsel ins Ausland? +++

Auslöser für die Weinzierl-Aussagen ist zum einen die sportlich prekäre Situation. Zum anderen das widerliche Verhalten von Mittelfeldspieler Santiago Ascasibar, der am vergangenen Wochenende seinen Leverkusener Gegenspieler Kai Havertz bei der 0:1-Heimniederlage unter anderem ins Gesicht spuckte und nun dafür für sechs Spiele gesperrt wurde.

Weinzierl redet sich in Rage

„Bin ich schuld, wenn ein Spieler über die Stränge schlägt und jemanden anspuckt? Bin ich eigentlich an allem schuld? Bin ich schuld daran, dass wir vorne die Tore nicht machen und dass wir hinten die Fehler machen?“

Der Trainer des VfB Stuttgart stößt sich unter anderem an der Berichterstattung „Spuckattacke – Weinzierl hat die Mannschaft nicht im Griff“. „Da muss ich mich wirklich fragen, was wir Trainer uns eigentlich alles gefallen lassen müssen.“

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Der kicker schreibt in seiner aktuellen Ausgabe (18. April), dass der Sportvorstand Thomas Hitzlsperger alle Eventualitäten durchspielt, falls der VfB weiter erfolglos auf dem Relegatonsplatz bleibt. Namen wie Domenico Tedesco, Markus Gisdol, Heiko Herrlich oder Achim Beierlorzer würden demnach intern diskutiert.

Aktuelle S04-Themen:

Tedesco war am 14. März auf Schalke nach 20 Monaten entlassen worden und verabschiedete sich mit seiner Familie erst einmal in den Urlaub. Zuvor zogen sie aber zurück in die alte Heimat bei Stuttgart, wo sie eine Eigentumswohnung besitzen.

Eine mögliche Zusammenarbeit erscheint auf den ersten Blick also zu passen, auch wenn der Vertrag des Trainers bei den Königsblauen noch bis 2022 läuft. Nach Buzz04-Informationen wird der 33-Jährige aber nicht zum VfB wechseln.