Schalke 04: Alexander Jobst verteidigt Clemens Tönnies mit flammendem Plädoyer

Alexander Jobst auf der Mitgliederversammlung von Schalke 04. Foto: Tim Rehbein/dpa
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Alexander Jobst auf der Mitgliederversammlung von Schalke 04. Foto: Tim Rehbein/dpa

Alexander Jobst hat Clemens Tönnies vehement verteidigt. Die Debatte um den Aufsichtsratsvorsitzenden von Schalke 04 sei teilweise hysterisch gewesen.

Allzu lange dauert es nicht mehr, bis Clemens Tönnies (63) bei Schalke 04 in seine alte Position zurückkehrt. Besonders Marketingvorstand Alexander Jobst (46) freut sich auf die Rückkehr des Aufsichtsratsvorsitzenden, den er zugleich vehement verteidigt.

  • Alexander Jobst bezeichnet die öffentliche Debatte in der Causa Clemens Tönnies als Hysterie.
  • Vom Aufsichtsratsvorsitzenden von Schalke 04 sei ein Bild gezeichnet worden, dass völlig konträr zu seiner Person ist.
  • Auf die zeitnah wiederbeginnende Zusammenarbeit beim S04 freut sich der Marketing- und Kommunikationsvorstand bereits.

Schalke 04: Alexander Jobst verteidigt Clemens Tönnies nach Rassismus-Eklat

Noch immer ist kein Gras über die rassistischen Äußerungen von Clemens Tönnies beim Tag des Handwerks gewachsen. Erst kürzlich hagelte es mehrere Absagen wegen eines Auftritts des Aufsichtsratsvorsitzenden von Schalke 04.

Alexander Jobst kann angesichts der zahlreichen Wortmeldungen in der Causa "nur mit dem Kopf schütteln". Im Vereinsmagazin Schalker Kreisel hält er ein flammendes Plädoyer.

Alexander Jobst freut sich auf die Rückkehr von Clemens Tönnies zu Schalke 04

"Als Mitglied des Vorstands lasse ich nicht zu, ihn in der Öffentlichkeit auf eine Aussage zu reduzieren. Und wenn man die Dynamik, ja teilweise Hysterie der öffentlichen Diskussion verfolgt hat, dann wurde ein Bild über Clemens Tönnies gezeichnet, das völlig konträr zu seiner Person ist", so Alexander Jobst.

Denn der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke, das übrigens wegen einer Verletzung jetzt erst einmal wochenlang auf Benjamin Stambouli verzichten muss, sei erstens kein Rassist und habe zweitens mit seiner Aussage einen großen Fehler gemacht, für den er sich entschuldigt habe. Entsprechend freut sich der Marketingvorstand bereits, wenn die dreimonatige Auszeit von Clemens Tönnies, den Frankfurt-Boss Peter Fischer (63) attackiert, endet.

Alexander Jobst: Clemens Tönnies hat viel Gutes für Schalke 04 geleistet

"Er hat in der Vergangenheit enorm viel Gutes für den Verein geleistet. Ich bin froh, mit ihm als Aufsichtsratsvorsitzendem und Ratgeber zu arbeiten, und freue mich auf seine Rückkehr."

Bis es soweit ist, hat Clemens Tönnies Zeit, sich um sein Unternehmen zu kümmern. Denn anders als beim S04, geht es dort gegenwärtig nicht so ruhig zu.

Obwohl es bei Schalke momentan gut läuft, möchte Alexander Jobst nichts überstürzen und bremste zuletzt die Euphorie.