Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Wie fest sitzt Christian Heidel auf Schalke noch im Sattel? Mit Jonas Boldt und Klaus Allofs kursieren zwei neue Namen rund um den S04.

Nach der laufenden Saison hört Jonas Boldt als Sportdirektor bei Bayer Leverkusen auf. Der 37-Jährige arbeitet derzeit bereits Simon Rolfes ein und wird im Sommer jedoch den Klub wechseln.

In der Fußball-Branche gilt der Noch-Leverkusener als Juwel. „Jonas bringt alles mit, um ein großer Manager zu werden“, adelt Sport-Geschäftsführer Rudi Völler seinen Kollegen.

Laut der „Sport Bild“ wird sich Boldt im Februar mit Schalkes Vorstand für Sport und Kommunikation, Christian Heidel, treffen. Der S04-Manager will den Sportdirektor demnach von einer Zusammenarbeit überzeugen.

Boldt auf Schalke als Kaderplaner im Gespräch

Am Ernst-Kuzorra-Weg könnte er als Transferexperte und Kaderplaner fungieren. Es wäre von Heidel keine völlig neue Idee.

Der 55-Jährige hatte bereits vor drei Jahren Boldt zu Mainz 05 holen wollen. Damals lehnte dieser aber ab.

Aktuelle S04-Themen:

Der Vertrag von Heidel bei den Königsblauen läuft aktuell bis zum 30. Juni 2020. Wegen teurer Flops in der Transferpolitik gilt es derzeit als unwahrscheinlich, dass der Kontrakt verlängert wird.

Kommt es im Sommer 2019 zu einem kompletten Wechsel auf der Manager-Position, bringt die „Sport Bild“ Klaus Allofs ins Gespräch. Der 62-Jährige ist seit seinem Aus beim VfL Wolfsburg im Dezember 2016 ohne Anstellung.

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Dem Berater von Allofs, Giacomo Petralito, werden gute Kontakte zum Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies nachgesagt. Der wollte Heidel zuletzt kein Vertrauen aussprechen.

Pikant: Petralito war es, der im vergangenen Jahr gegen Heidel einen Rechtsstreit verlor. Dabei ging es um den Wechsel vom FSV Mainz 05 zu den Königsblauen und 500.000 Euro.

Der S04-Manager selbst macht sich laut eigener Aussage noch überhaupt gar keine Gedanken über die Zukunft. Im Gegenteil. Das sagt Heidel zur Kritik und seinem Vertrag.