Bild: Caroline Seidel/dpa

Die Freude auf Seiten der Blauweißen war nach dem 4:2-Sieg der Schalker im Revierderby sichtlich groß. Nach dem Abpfiff gab es bei allen kein Halten mehr. Co-Trainer Mike Büskens wusste von Nichts und Teammananger Gerald Asamoah zeigte sich wortkarg – aber nicht minder euphorisch.

Nach der katastrophalen Saison hatte wohl niemand mit so einem Ergebnis gerechnet. Vor allem, da der gelbschwarze Konkurrent noch um die Meisterschaft mitspielt.

Deshalb war die Freude auch umso größer. Schalkes Teammanager Gerald Asamoah, der wegen des Eklats zwischen Bulgarien und England außer sich war, stürmte direkt nach dem Abpfiff an den Journalisten vorbei.

Zu vielen Worten ließ sich der ehemalige Schalke-Spieler nicht hinreißen. Doch was er sagte, lässt ein gewisses Ausmaß an Genugtuung erahnen.

Asamoah erinnert sich an eigenes Derby

Im Vorbeieilen sagte Asamoah lediglich: „Ich sag nur eins: 2007!“ Damals war der jetzige Teammanager, der von 1999 bis 2010 als Schalker-Spieler aktiv war, mit Schalke auf Meisterkurs. Demnächst kann Asamoah seine Derbysiege etwas ausgelassener feiern. Vielleicht sogar mit seinem eigenen Song.

Jedoch ausgerechnet im Revierderby gegen Dortmund erlitt man eine 0:2-Niederlage und wurde so um die Meisterträume beraubt. Nun scheint dieses Trauma aber zumindest in Ansätzen überwunden zu sein.

Auch Co-Trainer Mike Büskens hat eine tiefgreifende Vergangenheit als Spieler auf Schalke vorzuweisen, er war von 1992 bis 2002 für Königsblau aktiv. Revierderbys kennt er also gut genug.

Dementsprechend gelassen zeigte er sich dann auch nach dem Spiel – auch wenn dies klar mit einem Augenzwinkern verstanden werden muss.

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Auf die Glückwunschsbekundungen von Ruhr24 antwortete Büskens, der sich mit emotionalen Worten von Ralf Fährmann verabschiedet hat, mit einem breiten Grinsen ganz lässig: „Für was denn?“ Der Schalker hatte die Ruhe weg.

Auch später zeigte sich der Co-Trainer der Schalker auf dem Weg zum Mannschaftsbus weiterhin souverän und war nicht aus der Ruhe zubringen.

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Auf die Frage von Ruhr24, ob denn nun gefeiert werden würde, antwortete Büskens:
„Warum? War etwas Besonderes?“ Und wieder konnte er sich ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen.

Dass Siege im Revierderby in der Tat etwas Besonderes sind, das ist ihm natürlich klar. Schalke muss nun aber weiterhin im drohenden Abstiegskampf den Blick nach vorne richten.