Oftmals verglichen

Schalke-Torhüter Alexander Nübel lobt Manuel Neuer: "Es wird schwer..."

Alexander Nübel (22) von Schalke gilt als die Torhüter-Hoffnung in Deutschland. Die Vergleiche mit Nationaltorhüter Manuel Neuer (33) häufen sich. Dazu hat sich der S04-Kapitän nun geäußert.

  • Um den talentierten Schalke-Torhüter gibt es viele Gerüchte.
  • Durch seine guten Leistungen und seinen aktuellen Klub werden immer wieder Vergleiche mit Manuel Neuer laut.
  • Doch für den 22-Jährigen ist der Nationaltorhüter immer noch etwas Besonderes.

Gelsenkirchen - Alexander Nübel ist zwar erst seit der vergangenen Saison Stammpersonal in der Bundesliga. Doch diese kurze Zeit reichte dem Schalke-Torhüter, um sich in den Fokus zu spielen. Auch als potenzieller Kandidat für das Erbe von Manuel Neuer - sowohl beim FC Bayern München, als auch in der Nationalmannschaft - wird er gehandelt. Im Interview mit Spox und DAZN spricht er nun über den Nationaltorhüter, Vergleiche und große Fußstapfen.

Wie Manuel Neuer: Alexander Nübel beginnt auch bei Schalke

Ein Vergleich der nahe liegt, ist auf jeden Fall der Beginn der Karriere. Wie auchManuel Neuer beginnt nun Alexander Nübel, für den es auf Schalke einen Millionen-Plan gibt, seine (potenziell) große Laufbahn auf Schalke. 2011 mussten sich die S04-Fans dann vom damals 25-jährigen Torwart verabschieden, der den Gang in Richtung Rekordmeister FC Bayern München antrat. Das sich so etwas wiederholt, möchte man in Gelsenkirchen indes verhindern. Nun sorgte sei Berater mit einer Aussage für Aufsehen.

Dafür boten die Knappen ihrem Torhüter zuletzt angeblich ein Megagehalt an. Doch der hält sich weiter bedeckt. Mit Vergleichen mit dem Welttorhüter von 2013, 2014, 2015 und 2016 kann dieser jedoch nicht viel anfangen. "Es ist vielleicht Zufall, dass ich jetzt beim gleichen Verein spiele", erklärt er. Dass Manuel Neuer mit 33 Jahren und zuletzt immer wieder schwächelnden Leistungen in der Kritik steht, kann er nicht verstehen.

Schalke-Torhüter Alexander Nübel: "Manuel Neuer hat seinen Stil geändert"

Für Alexander Nübel, der sich mittlerweile wohl auch in den Fokus eines Premier League-Klubs gespielt hat, hat sich lediglich das Spiel des Nationaltorhüters verändert. "Das Risiko von vor fünf, sechs Jahren geht er nicht mehr so extrem ein." Dennoch sei der 33-Jährige immer noch ein moderner Torwart, der die Ära des modernen Torwartspiels mit eingeleitet habe, so Alexander Nübel gegenüber Spox und DAZN

Und in der Tat: In seiner Anfangszeit auf Schalke und dann auch später beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft zeigte Manuel Neuer einen offensiven, spielerisch starken Spielstil. In den vergangenen Jahren schien er dieses Markenzeichen langsam zu verlieren, doch aktuell überzeugt er wieder mehr und mehr. Das erkennt auch der junge Schalke-Torwart und sagt: "Er kommt gerade wieder in diese Phase vor vier, fünf Jahren, als er so überragend war."

Schalke: Manuel Neuer für Alexander Nübel auf einer anderen Ebene

An Qualität hat der Nationaltorhüter in den Augen von Alexander Nübel nicht verloren. Für ihn ist der 33-Jährige weiterhin auf Topniveau. "Es gibt, glaube ich, keinen Besseren", erklärt er gegenüber Spox und DAZN. Deswegen wundert es auch, warum er auf die Frage nach seinem Vorbild nicht als Erstes auf ihn verweist. Zunächst nennt Alexander Nübel Ex-Kollege und Freund Ralf Fährmann (31) und sagt, er schaue sich viel von Marc-André Ter Stegen (27) ab. Und Manuel Neuer?

"Er ist ein Torhüter für sich, der ein bisschen über den Dingen steht, er hat seine eigene Technik", so das Torwart-Juwel. Der Nationaltorwart spielt für ihn immer noch in einer anderen Liga. Vielleicht ist ja auch der Schalke-Kapitän auf einem guten Weg, in diese Sphären aufzusteigen. Doch für Alexander Nübel selbst ist das noch ein langer Weg. Und ob es überhaupt nochmal jemand schafft, auf das Level von Manuel Neuer zu kommen? "Es wird in den nächsten Jahrzehnten schwer werden einen zu finden, der auf dem Niveau spielen kann", lobt er.

Der FC Schalke hat übrigens Anfang Dezember mit seinem Torwart-Trainer Simon Henzler verlängert. Der 43-Jährige soll einen großen Anteil an der Verpflichtung von Markus Schubert (21) gehabt haben. Der Vertrag gilt bis 2024. 

Rubriklistenbild: © Foto: Arne Dedert/dpa

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