Bild: Sven Hoppe/dpa

Ahmed Kutucu kämpft derzeit mit der Schalker U19 um die Deutsche Meisterschaft. Angesichts der vielen Verletzten hätte der Stürmer auch auf weitere Einsätze in der Bundesliga kommen können. Im Interview mit dem Vereinsmagazin Schalker Kreisel spricht er über die Gründe für seine Entscheidung.

In sieben verschiedenen Wettbewerben kam Ahmed Kutucu in der laufenden Saison bereits zum Einsatz. Insgesamt traf er zwanzig Mal und bereitete drei weitere Tore vor. Im Endspurt der Saison bevorzugt es der 19-Jährige bewusst, mit der U19 um die Meisterschaft zu spielen.

Kutucu sieht sich noch als A-Junioren-Spieler

„Die U19 ist immer noch mein Team. Alles was ich jetzt bei den Profis erleben darf, ist Bonus für mich. Ich sehe mich momentan noch irgendwo als A-Junioren-Spieler“, so der gebürtige Gelsenkirchener gegenüber dem Schalker Kreisel.

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Huub Stevens überließ Kutucu selbst die Wahl, für welche Mannschaft er zum Saisonschluss aufläuft. Auch aufgrund der sportlichen Bedeutungslosigkeit der restlichen Begegnungen der Profis, fiel ihm die Entscheidung leicht.

Kutucu: In der U19 bin ich nervöser

Dabei kommt der Stürmer mit dem Druck bei den Profis viel besser klar, als mit der Erwartungshaltung in der U19.

„Bei der U19 bin ich manchmal viel nervöser, weil ich dort Leistungsträger bin und entsprechend viel von mir erwartet wird“, so Kutucu weiter.

Auf seine Torgefährlichkeit in der A-Junioren-Bundesliga scheint die Nervosität aber keinen Einfluss zu nehmen. 15 Treffer konnte er für die Elgert-Elf bereits erzielen.

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Auf weitere hofft Ahmed Kutucu im Halbfinal-Rückspiel gegen Borussia Dortmund am Montag (20. Mai, 18.45 Uhr, Stadion Rote Erde). Bereits im Hinspiel spielte der 19-Jährige über die vollen 90 Minuten.

Sein Motto wird das gleiche sein, wie in jedem anderen Spiel: „Es ist einfach Fußball, egal ob bei der U19, U23 oder den Profis. Selbst in der Kreisliga würde ich Vollgas geben.“