Nach Schalke-Abschied: So ergeht es Breel Embolo bei Borussia Mönchengladbach

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Breel Embolo spielte früher für Schalke. Foto: Marius Becker/dpa

Nach seinem Transfer von Schalke 04 zu Gladbach findet Breel Embolo wieder zur alten Stärke zurück. Das liegt unter anderem an seiner neuen Position.

Nach drei Jahren auf Schalke, die eher unglücklich verliefen, wechselte Breel Embolo (22) im Sommer nach Mönchengladbach. Beim aktuellen Tabellenführer läuft es für den Schweizer-Stürmer zur Zeit richtig gut. Der Wechsel scheint sich ausgezahlt zu haben.

  • Breel Embolo wechselte im Sommer nach Mönchengladbach, um die "Negativzone" auf Schalke zu verlassen
  • Mit bisher starken Leistungen überzeugt Embolo in Gladbach auf einer neuen Position
  • Er wusste schon immer, dass er ein "riesiges Potenzial habe".

Schalke zahlte insgesamt 26,5 Millionen Euro für Embolo

Im Sommer 2016 war der FC Schalke 04 bereit fixe 22,5 Millionen Euro für den Stürmer vom FC Basel zu zahlen. Durch zusätzliche erfolgsabhängige Prämien in Höhe von etwa vier Millionen Euro stieg die Ablöse letztlich auf insgesamt 26,5 Millionen an.

Damit wurde Breel Embolo, der seinen Ex-Klub Schalke kritisierte, der teuerste Transfer der Schalker Vereinsgeschichte, was zu sehr hohen Erwartungen im Verein führte.

Die Zeit auf Schalke verlief unglücklich

Im Oktober 2016 verletzte sich Breel Embolo, dessen Transfer aus Schalker Sicht kein Fehler war, dann jedoch bei einem Zweikampf mit dem damaligen Augsburger Konstantinos Stafylidis (25) so schwer, dass sogar das Karriereende drohte. Durch die Verletzung absolvierte Embolo in seiner ersten Spielzeit für Schalke nur sieben Spiele (2 Tore).

Die darauffolgenden zwei Spielzeiten verliefen auch nicht zufriedenstellend. Embolo konnte den Ansprüchen auf Schalke nur selten gerecht werden.

Embolo zeigt in Gladbach sein Können

In Gladbach wird der Ex-Schalker meist auf der Zehner-Position eingesetzt. Starke Leistungen und bereits drei Saisontore beweisen, dass ihm dieser Positionswechsel entgegenkommt.

Denis Zakaria (22), der für den BVB wohl sehr teuer wird, erlaubte sich gegenüber der "Sport Bild" sogar einen kleinen Seitenhieb in Richtung Schalke 04: "Wenn man weiß, dass Breel aus der Tiefe stärker ist als in der Spitze oder auf dem Flügel, dann ist das keine Überraschung. Er ist für mich kein Stürmer, sondern ein Mittelfeldspieler - so wie er bei uns auch eingesetzt wird."

Embolo selbst war immer von seinen Stärken überzeugt:"Dass ich jetzt aber wieder zu meinem Niveau finde, ist kein Zufall. Ich weiß, was ich kann und ich weiß, dass ich noch ein riesiges Potenzial habe."