Finanzplanung

Schalke 04 forciert Winter-Transfers: S04-Budget ist arg limitiert

Der S04 sucht im Winter nach weiteren Verstärkungen. Nun soll klar sein, wie groß der finanzielle Spielraum der Verantwortlichen sein wird.

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 steht nach 15 Spieltagen am Tabellenende der Bundesliga. Die Stimmungslage ist dennoch kämpferisch und optimistisch. Der Trainerwechsel von Frank Kramer auf Thomas Reis hat den Glauben an den Klassenverbleib zurückgebracht. Helfen sollen dabei auch mehrere Winter-Wechsel.

Schalke 04 forciert Winter-Transfers: S04-Budget ist arg limitiert

Konkret plant Schalke im kommenden Transfer-Fenster mit drei Verstärkungen. Ein zusätzlicher Innenverteidiger, ein defensiver Mittelfeldspieler sowie ein schneller Flügelspieler sollen kommen.

Diesen Wunsch bekräftigte Trainer Thomas Reis gegenüber RUHR24 in der Mixed-Zone nach dem Spiel gegen den FC Bayern (0:2): „Natürlich mache ich mir Gedanken, wo wir die Mannschaft verstärken können. Es wäre gut, wenn wir auf gewissen Positionen noch mehr Tempo und Variabilität reinkriegen könnten. Da werden wir uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und schauen, was machbar ist.“

Schalke 04: Finanzieller Rahmen für Winter-Transfers bewegt sich im mittleren einstelligen Millionenbereich

Das Thema „Machbarkeit“ könnte allerdings zum großen Problem für den S04 werden. Nach Informationen des Kicker kann der S04 nämlich nur ein relativ kleines Budget für Transfers freigeben.

Der finanzielle Rahmen soll sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen. Den Großteil dieser Summe kann Schalke 04 von der jüngst eingestrichenen Ablösesumme für Amine Harit abzwacken.

Winter-Transfers bei Schalke 04: Klub denkt über Leihgeschäfte nach

Beim 25-Jährigen griff kürzlich die vereinbarte Kaufpflicht von Olympique Marseille, da Harit insgesamt 15 Pflichtspiele für den Frankreich-Klub absolvierte.

Das Budget für Winter-Transfers beim S04 ist stark limitiert.

Sportvorstand Peter Knäbel räumte am Rande einer Medienrunde in der vergangenen Woche ein, dass es „eine ambitionierte Transferphase werden“ wird. Es brauche daher „niemand erwarten, dass drei Spieler am ersten Dezember vor der Türe stehen und drei, vier andere Spieler nicht mehr dabei sind. Auf Shoppingtour werden wir nicht gehen können,“ so der 56-Jährige weiter.

Als Lösungsansatz brachte Peter Knäbel daher verschiedene Leihgeschäfte ins Gespräch. Konkrete Namen nannte er dabei jedoch noch nicht.

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