Schalke 04 forciert weitere Abgänge

Ins S04-Quartett kommt Bewegung: Rouven Schröder bestätigt jetzt Gespräche

Matija Nastasic (r.) und Amine Harit sprechen miteinander.
+
Auch Matija Nastasic (r.) und Amine Harit gehören zu den Wechselkandidaten beim FC Schalke 04.

Vier Top-Verdiener stehen beim FC Schalke 04 noch auf der Gehaltsliste. Jetzt laufen die Transfer-Gespräche, Rouven Schröder nennt sogar Richtungen.

Gelsenkirchen – Amine Harit, Matija Nastasic, Omar Mascarell und Ozan Kabak stehen weiter beim FC Schalke 04 unter Vertrag, sollen aber aufgrund ihrer hoch dotierten Verträge inklusive Punktprämien nicht eingesetzt werden. Abnehmer gibt es bislang nicht, doch jetzt bestätigte S04-Sportdirektor Rouven Schröder Gespräche.

FC Schalke 04: Transfer-Gespräche wegen Abgang von Matija Nastasic und Ozan Kabak laufen

Matija Nastasic soll vor einer Rückkehr vom FC Schalke 04 zum Ex-Klub AC Florenz stehen. Rouven Schröder nannte zwar am Donnerstag (5. August) in einem digitalen Mediengespräch keinen Vereinsnamen, sagte aber: „Bei Matija wissen wir vom Interesse, führen zeitnah Gespräche und schauen nach vorne. Das ist kein Geheimnis.“

Im Fall von Ozan Kabak, der mittlerweile auch wieder beim S04 mittrainiert, könnte es bald etwas zu verkünden geben. „Bei Ozan ist definitiv Bewegung drin, aus UK (Großbritannien, Anm.d.Red.), aber auch aus Deutschland“, so Rouven Schröder. Jedoch kämen die wildesten Geschichten zustande, die allesamt nicht der Wahrheit entsprächen. „Wir müssen uns ein bisschen daran gewöhnen, dass die Spekulationen noch etwas wilder werden.“

Ozan Kabak trainiert wieder auf Schalke, soll den Klub aber noch verlassen.

FC Schalke 04: Rouven Schröder mahnt bei Omar Mascarell und Amine Harit zur Geduld

Auch wegen Omar Mascarell und Amine Harit sei der FC Schalke 04 weiterhin in Gesprächen, aber Rouven Schröder mahnte, die Geduld zu bewahren. „Man merkt deutlich die Rückmeldung der Berater, das ist ein kürzerer Zeitrahmen geworden.“

Einen Verbleib des Quartetts mit sogar etwaigen Einsätzen in der zweiten Liga schließt der Sportdirektor aber nach wie vor aus: „Ich bin ein positiver Mensch und gehe davon aus, dass wir die Dinge lösen können, auch im Sinne der Spieler. Wir wollen einen Schlussstrich ziehen, wissen aber auch, dass die Spieler Qualitäten haben. Die Ziele der Spieler sind ja auch andere, ihr Transferplan ist ein höheres Level, deshalb war es von Anfang an auch klar, dass wir diesen Weg teilen.“

Letztlich könne aber auch Rouven Schröder „nicht hexen“ und sagte: „Wir werden im September sehen, wie der Kader ausschaut. Ich bin aber positiv, dass alles funktioniert.“

Mehr zum Thema