Thomas Reis muss sich gedulden

Schalke zittert um Transfer: Neue Aussagen machen wenig Hoffnung

Schalke 04 ist weiter auf der Suche nach Verstärkungen für die Rückrunde. Bei einem Wunsch-Transfer muss der S04 jetzt mehr denn je zittern.

Gelsenkirchen – Mit Niklas Tauer und Jere Uronen durfte Schalke 04 bereits zwei Verstärkungen für die Mission Klassenerhalt willkommen heißen. An anderer Stelle drückt der königsblaue Transfer-Schuh allerdings noch gewaltig.

Schalke zittert um Transfer: Neue Aussagen machen wenig Hoffnung

Auf das, was S04-Trainer Thomas Reis sehr gern für die Offensive hätte, muss sich der 49-Jährige allerdings noch gedulden. Mit Tim Skarke von Union Berlin wollen die „Knappen“ für reichlich Geschwindigkeit auf der Außenbahn sorgen.

Bislang fehlt es allerdings noch am nötigen Verhandlungs-Tempo zwischen dem FC Schalke 04 und Union Berlin. Ob die Transfer-Gespräche allerdings noch einmal an Fahrt aufnehmen, darf angesichts der jüngsten Aussagen aus der Hauptstadt bezweifelt werden.

Union Berlin will Schalke-Wunschspieler Tim Skarke nicht gehen lassen

„Tim (Skarke, Anm. d. Red.) ist erst seit dem vergangenen Sommer da. Ich finde es schwierig, ihn im folgenden Winter direkt wieder abzugeben. Vom Typ her passt er total in die Mannschaft“, zitiert die Berliner Zeitung Unions technischen Direktor Michael Parensen.

„Er zeigt gute Trainingsleistungen. Er kann ein Spiel verändern, wenn er reinkommt. Wir möchten ihn nicht gern abgeben“, führt der 36-Jährige fort. Das klingt nicht so, als würde Thomas Reis‘ Wunschspieler noch in diesem Winter den Weg an den Rudi-Assauer-Platz in Gelsenkirchen antreten.

Schalke muss Pläne ändern: Transfer von Tim Skarke nicht in Sicht

Die Causa Skarke entwickelt sich aus Schalke-Sicht immer mehr zur Hängepartie. Wie lange das Bundesliga-Schlusslicht tatsächlich noch an seinen ursprünglichen Transfer-Plänen festhält, muss abgewartet werden (weitere Transfer-News zu Schalke 04 bei RUHR24).

S04-Trainer Thomas Reis hat sich auf Tim Skarke von Union Berlin als Wunschspieler für die Offensive festgelegt.

Zuletzt berichtete die Bild-Zeitung, dass Sportvorstand Peter Knäbel in dieser Personalie intern eine Entscheidung bis zum vergangenen Wochenende gefordert haben soll. Diese Deadline wäre inzwischen verstrichen.

Stand jetzt bereitet sich der 26-Jährige noch mit Union Berlin auf die bevorstehende Rückrunde vor. Eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht – sollte es überhaupt zu einer kommen.

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