Nur ein Jahr Vertrag beim S04

Transfer zu Schalke 04: Überraschende Details zu Vertrag von Simon Terodde enthüllt

Simon Terodde soll den FC Schalke 04 zurück in die Bundesliga schießen. Dafür wird er aber nicht fürstlich entlohnt, wie Enthüllungen zeigen.

Gelsenkirchen - Die königsblaue Maschinerie läuft auf Hochtouren. Unabhängig davon, wie die letzten Spiele des FC Schalke 04 in der laufenden Saison ausgehen, planen die „Knappen“ um den neuen Sportdirektor Rouven Schröder bereits unter Hochdruck den neuen Kader.

NameSimon Terodde
Geboren2. März 1988 (Alter 33 Jahre), Bocholt
Größe1,92 Meter
Gewicht83 Kg
Aktuelles TeamHamburger SV
EhepartnerinLaura Terodde

FC Schalke 04: Transfer von Simon Terodde perfekt - zweiter Neuzugang nach Danny Latza

Denn klar ist, dass sich das Gesicht entscheidend verändern wird. Mehr als ein komplettes Team wird dem Berger Feld in Gelsenkirchen nach dem Abstieg in die zweite Liga den Rücken zukehren.

Immerhin: Zwei Neuzugänge stehen schon fest. Neben Danny Latza vom FSV Mainz 05 konnte der S04 auch Simon Terodde vom Hamburger SV verpflichten. Beide wechseln ablösefrei zum Bundesliga-Absteiger.

Simon Terodde (FC Schalke 04) nur der Anfang: S04 will wohl auch noch Serdar Dursun holen

Dabei verfolgt der FC Schalke 04 trotz Simon Terodde einen klaren Stürmer-Plan. Der 33-Jährige soll erst der Anfang einer möglicherweise komplett neuen Offensive sein.

Denn nach wie vor arbeitet der S04 laut übereinstimmenden Medienberichten daran, Serdar Dursun von Darmstadt 98 ebenfalls nach Gelsenkirchen zu locken. Benito Raman hingegen soll Schalke verlassen und er dürfte nicht der letzte aus dem S04-Angriff sein.

Noch jubelt Simon Terodde für den HSV. Ab der kommenden Saison spielt der Stürmer für den FC Schalke 04.

Simon Terodde (FC Schalke 04): Niedriges Gehalt beim S04

Fakt ist, dass die „Knappen“ sich allein schon aus Kostengründen von dem einen oder anderen Spieler trennen müssen. Zuletzt soll der FC Schalke 04 sogar schon Matija Nastasic, Amine Harit und Mark Uth einen Wechsel nahegelegt haben. Das Trio zählt zu den Groß-Verdienern beziehungsweise zu denen, die höhere Ablösesummen einspielen könnten.

Welchen Sparzwängen der S04 unterworfen ist, zeigt auch das Gehalt von Simon Terodde. Laut Sport Bild kassiert der gebürtige Bocholter nur 720.000 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Benito Raman soll selbst nach dem Abstieg angeblich fast doppelt so viel Kohle kassieren.

Simon Terodde (FC Schalke 04): Stürmer bekommt neuen Sparkurs des S04 zu spüren

Die Verantwortlichen des FC Schalke 04 haben in den vergangenen Jahren wiederholt betont, dass der Klub eher ein Ausgabe- und kein Einnahmeproblem hat. Ex-Sportvorstand Jochen Schneider deutete in der Vergangenheit sogar schon an, dass der Klub zu hohe Gehälter zahlen würde.

Simon Terodde dürfte, ähnlich wie Danny Latza, den neuen Kurs nun sofort zu spüren bekommen haben. Das zeigt auch die Zurückhaltung des S04 bei der Gestaltung seines Vertrages.

Simon Terodde (FC Schalke 04): Vertrag verlängert sich beim S04-Aufstieg um ein Jahr

Simon Terodde hat beim FC Schalke 04 einen gültigen Vertrag über nur ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 erhalten - „plus Option auf ein weiteres Jahr“, wie der Verein mitteilte. Unter welchen Bedingungen diese Option eintritt, gab er aber nicht bekannt.

Laut Sport Bild verlängert sich der Kontrakt automatisch, wenn die Königsblauen wieder aufsteigen. Mehr Risiko wollen und können die „Knappen“ auch nicht eingehen.

Simon Terodde (FC Schalke 04): S04 geht mit Transfer wenig Risiko

Der Geschäftsbericht 2020, der einen Mega-Verlust und XXL-Schuldenberg auf Schalke aufzeigte, beinhaltete deutliche Prognosen. Demnach sind die Zahlen voll darauf ausgerichtet, dass der S04 auf Transfererlöse hofft und zudem nicht mehr als nötig abspeckt. Gelingt der direkte Wiederaufstieg nicht, dann folgen größere Sparmaßnahmen.

Doch auch so geht der Klub bei einem Spieler wie Simon Terodde wenig ins Risiko, was auch an seinem Alter liegen dürfte. 33-Jährige dürfen sich generell selten über langfristige Verträge freuen.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa

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