Hoffenheim zieht Kaufoption nicht

Sebastian Rudy: Der Transfer-Flop steht vor der Rückkehr zum FC Schalke

Sebastian Rudy
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Hoffenheim wird die Kaufoption für Sebastian Rudy wohl nicht ziehen. Doch auch auf Schalke hat er keine Zukunft.

Sebastian Rudy wird wohl zum FC Schalke zurückkehren. Die TSG Hoffenheim nimmt Abstand von einer Verpflichtung. Die Zukunft des Spielers bleibt ungewiss.

  • Sebastian Rudy ist aktuell vom FC Schalke an die TSG Hoffenheim ausgeliehen.
  • Hoffenheim möchte die Kaufoption für den Mittelfeldspieler aber nicht ziehen.
  • Bei FC Schalke 04* hat Sebastian Rudy auch keine Zukunft mehr.

Gelsenkirchen - Das sind keine guten Nachrichten für Schalke 04: Die TSG Hoffenheim will die Kaufoption für Sebastian Rudy (30) wohl nicht ziehen. Das heißt, dass Sebastian Rudy im Sommer wohl wieder zum FC Schalke zurückkehren wird. Dort konnte der 30-Jährige sich nie so richtig durchsetzen.

Sebastian Rudy: Nach der Zeit auf Schalke blüht er in Hoffenheim wieder auf

Der Mittelfeldspieler kam im Sommer 2018 für 15 Millionen Euro vom FC Bayern nach Schalke. Die Hoffnungen in Sebastian Rudy waren groß, doch stattdessen folgte eine Katastrophen-Saison, in der der S04 gegen den Abstieg kämpfte. Von Sebastian Rudy war dabei nicht viel zu sehen. Auch das Vertrauensverhältnis zwischen Verein und Spieler gilt als endgültig zerstört.

Im Sommer 2019 wechselte Sebastian Rudy dann auf Leihbasis zu seinem Ex-Verein in Hoffenheim. Dort blühte der 30-Jährige zunächst wieder auf und zeigte, warum er deutscher Nationalspieler geworden ist. In Hoffenheim ist der defensive Mittelfeldspieler eines der Gesichter des Vereins und mittlerweile sogar mit 219 Ligaspielen Hoffenheims Rekordspieler.

TSG Hoffenheim: Kaufoption für Sebastian Rudy wird wohl nicht gezogen

Alles schien auf eine feste Verpflichtung hinzudeuten. Auch weil Trainer Alfred Schreuder (47) den erfahrenen Spieler nicht missen möchte. "Natürlich hoffe ich, dass er bleibt", so der Hoffenheimer Trainer. Doch offenbar wird auch er nicht erhört. Wie der kicker berichtet, hat die TSG Hoffenheim sich nun endgültig gegen eine feste Verpflichtung von Sebastian Rudy entschieden.

Grund ist wie so oft aktuell das Coronavirus*. Aufgrund der veränderten Marktpreise ist die Ablöse von insgesamt rund sechs Millionen Euro den Verantwortlichen wohl zu hoch. Die Philosophie sei es vielmehr Talente auszubilden oder junge talentierte Spieler zu verpflichten, für die man später viel Ablöse bekommt. Sebastian Rudy passt da einfach nicht ins Konzept. Beim S04 gehört Sebastian Rudy zu einem Trio, dass den Verein im Sommer auf jeden Fall verlassen soll.

Schalke 04: Langfristige Rückkehr von Sebastian Rudy scheint ausgeschlossen

Doch wie geht es jetzt mit Sebastian Rudy weiter? Eine Rückkehr zum S04 schloss Sebastian Rudy selbst aus und kritisierte den FC Schalke sogar öffentlich. Er sei in der Saison 2018/2019 das Gesicht der Krise gewesen und habe vom Verein keine Unterstützung erfahren. Die Schalker Verantwortlichen sollen auf diese Worte sehr verstimmt reagiert haben.

Hinzu kommt, dass Sebastian Rudy auf Schalke einer der Großverdiener im Kader wäre. Dementsprechend wollen die Königsblauen natürlich alles tun, um den 30-Jährigen von der Gehaltsliste zu streichen. Auch weil der Verein in der Coronakrise aktuell nicht gerade üppig aufgestellt ist und ums Überleben kämpft. Sogar eine Ausgliederung des FC Schalke ist wegen des Coronavirus ein Thema.

Sebastian Rudy: Schalke 04 muss neuen Abnehmer für Transfer-Flop finden

Doch nach aktuellem Stand wird Sebastian Rudy wohl im Sommer erst einmal wieder zum FC Schalke zurückkehren. Der Verein wird aber wohl alles tun, um so schnell wie möglich einen neuen Klub für den Transfer-Flop zu finden. Sein Vertrag auf Schalke läuft schließlich noch bis 2022.