Früherer S04-Trainer

Schalke 04: Peter Neururer kritisert jetzt Pläne für Liga zwei heftig

Peter Neururer schaut nach unten.
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Peter Neururer schießt heftig gegen den FC Schalke 04.

Zwischen 1989 und 1990 trainierte Peter Neururer den FC Schalke 04. Der leidenschaftliche Anhänger des Klubs zeigt sich jetzt nicht sehr optimistisch mit Blick in die Zukunft.

Gelsenkirchen (dpa) – Der ehemalige Fußballtrainer Peter Neururer wünscht Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 den sofortigen Wiederaufstieg – allerdings glaubt er nicht daran.

FC Schalke 04: Peter Neururer glaubt, dass der S04 „keinen Zweitliga-Fußball“ kann

„Platz 1 ist für mich utopisch. Ich habe Schalke 1989 in einer ähnlichen Situation in der 2. Liga übernommen und wurde auf Platz 2 entlassen. Nur: finanziell sieht es heute noch schlechter aus!“, sagte der 66-Jährige in einem Interview der Sport Bild zur bevorstehenden Zweitliga-Saison.

Was auf Schalke in letzter Zeit passiert sei, „ist für mich immer noch unfassbar, auch fußballerisch. Schalke hat sich zuletzt selbst hingerichtet und nur noch Reaktions-Fußball gespielt“, meinte Peter Neururer, der die Königsblauen mit Trainer Dimitrios Grammozis zum Saisonende auf Platz 4 sieht – „weil sie für mich keinen Zweitliga-Fußball können“.

FC Schalke 04: Peter Neururer hat „nicht allzu viel Optimismus“ beim S04

Jeder Gegner sehe jetzt das Duell mit Schalke 04 als „Spiel des Jahres“, sagte der ehemalige S04-Coach und heutige TV-Fußballexperte. Gegen defensive Gegner müsse Schalke „mit dem Ball arbeiten. Und bei der Truppe, die da bisher zusammengestellt wurde, habe ich nicht allzu viel Optimismus, dass sie dazu imstande ist.“

Viele der neuen Profis beim Absteiger müssten noch lernen, wie Schalke 04 überhaupt funktioniert. „Aber Schalke muss man für den Wiederaufstieg sofort können und nicht erst lernen“, sagte Neururer. „Dass Schalke sofort wieder aufsteigt – im Leben nicht.“

Der FC Schalke 04 eröffnet die Zweitliga-Saison am Freitag (23. Juli) im Duell der Traditionsvereine mit dem Hamburger SV. Das S04-Spiel ist live im TV und Live-Stream zu sehen. (dpa mit RUHR24)

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