S04 steigt in die zweite Liga ab

Aussage zum Aufstiegs-Plan von Schalke 04 überrascht: Peter Knäbel verrät Details

Der FC Schalke 04 will nach dem Abstieg möglichst schnell wieder in der Bundesliga auflaufen. Doch beim Thema „direkter Wiederaufstieg“ hält sich Sportvorstand Peter Knäbel zurück.

München/Gelsenkirchen – Am 20. April 2021 wurde der Abstieg des FC Schalke 04 in die zweite Liga vorzeitig besiegelt. Es kündigte sich lange an, die Verantwortlichen waren vorbereitet. Und so wurden alle Segel unmittelbar auf Wiederaufstieg gesetzt. Doch ganz so sicher ist sich Sportvorstand Peter Knäbel nicht.

VereinFC Schalke 04
Gründung4. Mai 1904
TrainerDimitrios Grammozis
StadionVeltins-Arena

Schalke-Sportvorstand bei Sky90: Peter Knäbel verrät Details zur Mission „Direkter Aufstieg“

Schalke ist der erste Bundesliga-Klub, dessen Abstieg bereits feststeht. Das muss kein Nachteil sein, schließlich haben Sportvorstand Peter Knäbel und der neue S04-Sportdirektor Rouven Schröder jetzt viel Zeit, sich eine Strategie für die zweite Liga zu überlegen.

Und offenbar sind die Königsblauen bereits emsig dabei. So kursieren um den S04 viele Transfer-Gerüchte. Allen voran müssen die „Knappen“ Spieler loswerden. So beispielsweise trennt sich der FC Schalke 04 von Alessandro Schöpf. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert.

Schalke 04: Kaderumbau beim S04 – Transfers sollen Aufstieg ermöglichen

Außerdem will sich der S04 von Angreifer Benito Raman trennen, um den Sturm neu aufzustellen. Aber nicht nur Abgänge gehören logischerweise zur Strategie. Kaderumbau lautet das Zauberwort.

Teil des besagten Stürmer-Plans war auch die Verpflichtung von Simon Terodde, zu dessen Schalke-Vertrag kürzlich Details enthüllt wurden. Auf ihn setzen die Verantwortlichen rund um Sportvorstand Peter Knäbel, wenn es darum geht, Tore in der zweiten Liga zu schießen.

Peter Knäbel war zu Gast bei Sky90. Dort verriet Details zur Schalke-Mission Wiederaufstieg.

Peter Knäbel (Schalke 04) bei Sky90: S04-Sportvorstand überrascht mit Aussage zum Aufstieg

Denn ohne viele Tore wird es mit der Mission direkter Wiederaufstieg schwierig. Allerdings steht diese aktuell (angeblich) ohnehin nicht primär im Fokus des FC Schalke 04. S04-Sportvorstand Peter Knäbel verriet bei Sky90 am Sonntag (9. Mai) Details zur Zielsetzung.

Auf die Frage, ob Schalke 04 den unmittelbaren Wiederaufstieg anstrebe, entgegnete er: „Ich denke, das können wir dann sagen, wenn der Transfermarkt gelaufen ist und wenn wir unsere Entscheidungen getroffen haben. Dass wir Ambitionen haben, das ist ganz klar.“ Die definitive Zielsetzung würde der S04 machen, wenn man meine, dass Schalke genug Argumente hat.

Schalke-Sportvorstand: Peter Knäbel verrät Details zum Aufstiegs-Plan

Ambitionen ja, endgültige Zielsetzung noch nicht. Der Grund, warum Peter Knäbel sich nicht final auf einen Wiederaufstieg binnen eines Jahres festlegen möchte, erscheint einleuchtend: „Es wird sich zeigen, was uns alles im ersten Transferfenster gelingen wird. In der Regel braucht man in der Größe zwei dafür. Es hängt auch davon ab, wie sich die Mannschaft findet und wie man in die Saison reinkommt.“

Schalke hält sich noch bedeckt, was den direkten Wiederaufstieg angeht. Aber S04-Sportvorstand stellt in der Sendung Sky90 auch ganz klar fest: „Wir haben Spieler wie Danny Latza und Terodde geholt, dann kann man denen bei deren Alter nicht sagen: ‚Das wird jetzt mal in zwei oder drei Jahren etwas‘.“

S04: Peter Knäbel warnt vor „Riesenprüfung“ zweite Liga – Schalke 04 stellt sich Herausforderung

Dennoch sei klar, dass die zweite Liga eine Riesenprüfung ist. „Wir unterschätzen sie sicherlich nicht“, so Peter Knäbel bei Sky90.

Sky-Kommentator Uli Potofski, ebenfalls Gast bei der Sendung, zeigte Verständnis für die Zurückhaltung des Sportvorstandes: „Fußball ist nicht so leicht planbar (...). Und wenn es noch ein Jahr länger dauert, wird man das auch überstehen. Aber viel länger darf es nicht dauern.“

Die Erwartungshaltung bei vielen Schalke-Fans dürfte allerdings sein: so schnell wie möglich wieder Bundesliga. Denn dass ein Abstieg ohne schnellen Wiederaufstieg gefährlich sein kann, bewiesen bereits andere große Vereine in der Vergangenheit.

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