S04-Profi findet klare Worte 

Omar Mascarell: Schalke-Kapitän mit scharfer Kritik gegen die spanische Regierung

Omar Mascarell vom FC Schalke 04 sieht den Umgang der spanischen Regierung mit dem Coronavirus kritisch.
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Omar Mascarell vom FC Schalke 04 sieht den Umgang der spanischen Regierung mit dem Coronavirus kritisch.

Omar Mascarell kritisiert die spanische Regierung scharf. Der Kapitän des FC Schalke 04 lobt wegen des Umgangs mit dem Coronavirus hingegen Deutschland.

  • Omar Mascarell und der FC Schalke 04 müssen zum Re-Start der Bundesliga nach Dortmund zum BVB.
  • Der S04-Kapitän spricht nun über die Coronavirus-Situation in Deutschland und Spanien.
  • Der Spanier zeigt sich dabei kritisch gegenübe seiner eigenen Regierung.

Gelsenkirchen - Die grassierende Pandemie des Coronavirus trifft Länder weltweit mit variierender Härte. Deutschland bekommt dabei von Schalke-Kapitän Omar Mascarell großes Lob. Doch sein Heimatland Spanien muss sich kritischen Worten stellen.

FC Schalke 04 und Omar Mascarell: Re-Start in der Bundesliga ausgerechnet mit Derby gegen den BVB

Bereits kommende Woche gastieren Schalke und Kapitän Omar Mascarell (27), der nach seiner Verletzung zuletzt einen Comeback-Plan verriet, beim BVB. Aufgrund der Pandemie des Coronavirus ein Szenario, an das viele nicht mehr geglaubt haben.

Doch mit dem Re-Start der Bundesliga setzt Deutschland ein Zeichen in Richtung Lockerung. Ist das auch ein Ergebnis der frühen Maßnahmen in der Krisensituation?

FC Schalke 04: Omar Mascarell beeindruckt von Deutschland und dem Umgang mit dem Coronavirus

Omar Mascarell, der wie einige andere verletzte oder angeschlagene Spieler das Derby zwischen Schalke und dem BVB verpassen wird, sprach nun im Schalker Kreisel über die aktuelle Situation und Deutschlands Umgang mit der Pandemie.

Omar Mascarell arbeitet aktuell an seinem Schalke-Comeback.

Dabei war er voll Lobes für seine Wahlheimat. "Die generelle Lage beeindruckt mich. Hier wurde früh und gut reagiert", so der Defensivmann des S04 (alle Artikel unter RUHR24.de). In seiner Heimat Spanien sieht das Ganze jedoch anders aus.

FC Schalke 04: Omar Mascarell mit scharfer Kritik an Spanien und die Coronavirus-Politik

Dabei sei vor allem die Kommunikation in den Anfängen der Pandemie des Coronavirus schwer gewesen, wie Omar Mascarell verrät. "In Spanien wurde viel geredet, aber nicht gehandelt. Für meine Familie war es zu Beginn schwierig, überhaupt an Informationen zu kommen."

Das Problem sei dabei aber "viel früher und weiter oben entstanden", so der 27-Jährige im Schalker Kreisel. Der Kapitän des S04, dessen Lage laut Alexander Jobst trotz Bundesliga-Fortsetzung ernst ist, verweilte einige Zeit in seiner Heimat Teneriffa. Zwar sei er dort zwei Wochen nur zu Hause gewesen, doch die Zeit mit seiner Familie habe gutgetan.

FC Schalke 04: Omar Mascarell erklärt Zeit zum wichtigen Faktor in aktueller Coronavirus-Lage

Durch das frühe Handeln fallen die Zahlen und vor allem Todesfälle im internationalen Vergleich geringer aus. In Spanien sieht Omar Mascarell, der im Schalke-Mittelfeld bald gemeinsam mit Jamie Leweling von Greuther Fürth auflaufen könnte, die Lage deutlich kritischer. "Die Lage belastet das Land sehr. Viele Menschen sind infiziert und sterben", erklärt er.

Nun scheint die spanische Regierung jedoch auf Kurs gekommen zu sein, wie der Mittelfeldmann vom FC Schalke 04, der nach der Derby-Schmach zwei Quarantäne-Optionen hat, feststellt. Ihre Maßnahmen seien zwar "streng, aber sie scheinen zu wirken." In Spanien komme es jetzt vor allem auf eines an.

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"Für eine deutliche Verbesserung ist schlicht mehr Zeit nötig", macht Omar Mascar ell klar. In Spanien könnte sich eine Wiederaufnahme des Fußballbetriebs indes verzögern. Angedacht ist aktuell ein noch nicht definierter Zeitpunkt im Juni.