S04-Plan steht

Schalke 04 muss noch mehr sparen: Mitarbeitern wird Gehalt gekürzt

Der FC Schalke 04 muss weiter sparen. Jetzt sollen die Mitarbeiter auf Gehalt verzichten.

Gelsenkirchen (dpa) - Beim finanziell angeschlagenen FC Schalke 04 soll der Sparkurs jetzt auch auf die Mitarbeiter ausgeweitet werden. Rund 650 Angestellte dürfen sich nach dem S04-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg nur bedingt freuen.

Schalke 04: Gehaltsverzicht! Spar-Hammer betrifft jetzt auch Mitarbeiter

Denn wie die Bild-Zeitung und die Ruhr Nachrichten am Sonntag (12. Dezember) berichteten, müssen sie vom 1. Juli 2022 an mit finanziellen Einbußen rechnen. Damit betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können, soll das Gehalt gestaffelt nach der Höhe zwischen fünf und 15 Prozent gekürzt werden.

Schalke 04: Gehaltsverzicht! Spar-Hammer betrifft jetzt auch Mitarbeiter.

Schalke 04 bestätigte der Bild die Pläne: „Ende November hat der Vorstand den Mitarbeitern der Verwaltung Modelle präsentiert, die nach individueller und freiwilliger Zustimmung ausschließlich in einem Zweitligaszenario zu einer Gehaltsreduzierung in der kommenden Saison führen würden. In Frage kommen dafür nur Mitarbeiter, die einen bestimmten monatlichen Verdienst überschreiten. Dies ist eine von vielen Maßnahmen, die der langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze dienen soll.“

Schalke 04: Mitarbeiter sollen auf Gehalt verzichten – so sieht der Spar-Plan aus

Gelingt der direkte Wiederaufstieg, wären die Pläne hinfällig. Bei einer Bundesliga-Rückkehr 2023 sollen die eingesparten Gehaltsteile plus 1,2 Prozent Zinsen zurückgezahlt werden. Wird der Aufstieg erst 2024 realisiert, steigen die Zinsen bei der Rückzahlung auf 2,4 Prozent.

Nur wenn 80 Prozent der Angestellten des FC Schalke 04 diesen Sparplänen zustimmen, werde Schalke eine Jobgarantie aussprechen. Ausgenommen sind Personen, die Zeitverträge besitzen wie Vorstände und Spieler.

Die Mannschaft und der gesamte Staff haben nach Einschätzung der Vereinsführung bereits zur Kostensenkung beigetragen. Die Personalkosten seien im Vergleich zum Vorjahr für den Profibereich um 75 Prozent gesenkt worden.

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