Exklusiv-Interview

Aue-Torwart Martin Männel vor dem S04-Spiel: „Domenico Tedesco ist herausragend“

Seit 13 Jahren spielt Torwart Martin Männel bei Erzgebirge Aue. Vor dem Spiel beim FC Schalke 04 ist der Kapitän des nächsten S04-Gegners bei RUHR24 im Interview.

Gelsenkirchen - Am Freitag (13. August) empfängt der FC Schalke 04 am dritten Spieltag der 2. Liga Erzgebirge Aue. Die Sachsen gelten als das „Schalke des Ostens“. Beide Vereine vereint nicht nur die Bergbau-Geschichte, sondern unter anderem auch einen Ex-Trainer.

NameMartin Männel
Geboren16. März 1988 (Alter 33 Jahre), Hennigsdorf
Größe1,84 Meter
EhepartnerinDoreen Männel
KinderAnton Männel, Max Männel

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Kapitän Martin Männel vom S04-Gegner im Interview

RUHR24 hat sich vor dem Heimspiel des FC Schalke 04 zum Interview mit dem Kapitän von Erzgebirge Aue verabredet. Das Gespräch mit Martin Männel findet am Telefon statt.

Im Laufe des Telefonats sind im Hintergrund entweder mal Kinder zu hören, die lautstark „Glück auf“ rufen, oder aber das Steigerlied. Das unterscheidet sich zwar textlich teilweise zu dem des S04. Ansonsten aber sind viele Parallelen zwischen den Klubs zu finden.

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel über S04, Highlights und Domenico Tedesco

Im Interview mit RUHR24 spricht Aue-Kapitän und -Torwart Martin Männel über den Saisonstart, die Negativspirale des FC Schalke 04, Highlights seiner Karriere, über Domenico Tedesco und was für ein Spiel zu erwarten ist.

RUHR24: Wie tief sitzt der Frust über das Aus im DFB-Pokal?

Torwart Martin Männel ist Kapitän bei Erzgebirge Aue, dem nächsten Gegner des FC Schalke 04.

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel ist über DFB-Pokal-Aus sehr enttäuscht

Martin Männel: Nach dem Abpfiff war er sehr groß, aber wir mussten das Spiel schnell aus den Köpfen kriegen und den Fokus auf das nächste Spiel legen, da nur wenige Tage später ein guter Gegner vor der Tür wartet. Wir haben aufgearbeitet, was falsch lief. Ansonsten verbietet sich ein Rückblick, wenngleich es natürlich sehr enttäuschend war.

RUHR24: Insbesondere in Zeiten von Corona sitzt das Geld nicht so locker. Helge Leonhardt hat vor dem Spiel noch gesagt, dass sehr hart daran gearbeitet wurde, zusätzliche Geldgeber zu finden. Gab es nach dem 1:2 in Ingolstadt eine Standpauke?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel will keine Interna preisgeben

Martin Männel: Der Umgang mit Niederlagen wird intern besprochen und da bleibt es auch. Klar hatten wir uns alle vorher die nächste Runde als Ziel gesetzt, weswegen wir nun alle enttäuscht sind. Der Umgang damit bleibt aber intern.

RUHR24: In der Liga habt ihr an den ersten beiden Spieltagen jeweils 0:0 gespielt, im Pokal seid ihr nun ausgeschieden - wie ist Aues Start in die neue Saison zu bewerten?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel mit gemischten Gefühlen über den Saisonstart

Martin Männel: Zweigeteilt. Auf der einen Seite haben wir mit viel Intensität und Aufwand zwei Unentschieden eingeheimst – gegen zwei richtig gute Gegner mit dem 1. FC Nürnberg und dem FC St. Pauli, der uns letztes Jahr sehr wehgetan hat. Zwei Punkte aus zwei Spielen kann man mal mitnehmen. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass wir einen Trainerwechsel und viele Umbaumaßnahmen im Kader hatten, also einige unbekannte Variablen. Daher sind wir nicht unglücklich. Klar hätten wir gerne mehr mitgenommen. Aber wir sind nicht enttäuscht über den Start in die Saison.

RUHR24: Jetzt geht es gegen den FC Schalke 04. Du zählst zu den erfahrenen Spielern und hast bereits viel erlebt. Ist es trotz nur 20.000 Zuschauer ein besonderes Spiel?

Aue-Kapitän Martin Männel freut sich sehr auf das Spiel beim FC Schalke 04.

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel freut sich sehr auf seine Premiere im S04-Stadion

Martin Männel: Auf jeden Fall ist die Veltins-Arena eines der Stadien, in dem ich noch nicht auf dem Rasen stand. Daher ist es für mich besonders, aber auch für unsere Fans. Noch schöner wäre es gewesen, wenn viel mehr hätten mitreisen dürfen. In der Vergangenheit sind immer 10.000 bis 15.000 mit uns gepilgert, wenn es das erste Mal in ein noch nicht bekanntes Stadion ging. Das ist im Moment leider nicht möglich und daher etwas traurig. Wir freuen uns dennoch auf das Spiel, ich persönlich auch, das Stadion nun mal zu erleben. Auch mit nur 20.000 Zuschauern wird sicherlich eine ordentliche Stimmung aufkommen. Mal schauen, was wir herauspressen können. Schalke hat zuletzt viel hinter sich und muss sicherlich ebenfalls erst noch in die Saison hineinfinden. Nach einem Abstieg ist das nicht einfach. Daraus wollen wir Profit schlagen.

RUHR24: Ist es ein besonderes Spiel als das 300. beim FC St. Pauli, obwohl es da für dich wegen des Jubiläums sogar ein Geschenk der Gäste gab?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel lobt den Gegner S04 für viel Kompetenz

Martin Männel: In der Rückschau ist jedes Spiel gleich. Auch in der Vorbereitung auf das nächste. Es geht um 90 Minuten gegen einen guten Gegner. St. Pauli war es und Schalke wird es auch mit guten Einzelspielern und sicherlich einer auch schon guten Mannschaft, sonst wäre der Klub nicht Stamminventar der ersten Liga gewesen. Sie haben viel Kompetenz, da funktioniert schon viel, weswegen wir gewarnt sind. Aber wir werden uns gut vorbereiten. Was die Bedeutung angeht: Es geht um drei Punkte und die wollen wir möglichst entführen.

RUHR24: Was waren bisher deine Highlights als Torwart und wo würdest du das Spiel am Freitag auf Schalke einordnen?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel ist jetzt im 15. Jahr Fußball-Profi

Martin Männel: Wenn ich zurückblicke: Ich bin jetzt in meinem insgesamt 15. Profijahr, im 14. für Aue – da gab es schon einige Stadien, die ich gesehen habe. Ich möchte dem nicht zu viel Wichtigkeit beimessen, der Fußball ist schließlich kein Individual-, sondern ein Mannschaftssport.

RUHR24: Was geht dir denn durch den Kopf, wenn du zurückdenkst?

Martin Männel spielt seit 13 Jahren ununterbrochen für Erzgebirge Aue.

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel denkt vor allem an drei Highlights bislang

Martin Männel: Wenn ich zurückdenke, dann war sicherlich der 4:3-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg im Oktober 2019 ein besonderes Spiel. Die Hütte war ausverkauft und ich habe in der 99. Minute einen Elfmeter gehalten, wodurch es beim 4:3 für uns blieb. Das bleibt persönlich hängen. Viel weiter oben steht der Aufstieg 2010. Nach zwei Jahren Findungsphase ist uns mit einer nahezu komplett neuen Truppe der Wiederaufstieg gelungen. Vor allem der Schluss war emotional. Wir haben erst 1:0 geführt, dann das 1:1 kassiert und in der 84. Minute sind wir wieder 2:1 in Führung gegangen. Die letzten Minuten waren Zittern und Euphorie zugleich. Noch etwas weiter oben angesiedelt ist der Aufstieg 2016. Auch da hatten wir eine nahezu komplett neue Mannschaft, nur war ich dann schon erfahrener und Kapitän, wodurch ich das Team mit angeführt habe. Nach nur einem Jahr ist uns sofort der Sprung zurück gelungen. Das war ebenfalls ein emotionales Highlight.

RUHR24: Seit 13 Jahren bist du jetzt in Aue. Bei welchem Angebot hast du in der Zeit am meisten mit dir gerungen, den Klub doch einmal zu verlassen?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel hatte wiederholt Bundesliga-Angebote vorliegen

Martin Männel: Bei uns Torhütern ist es immer ein Spagat, da die Plätze begrenzt sind. Ein Wechsel im Tor ist nicht so wahrscheinlich wie bei einem Feldspieler, daher muss jeder Torwart das für sich immer abwägen. Bei mir gab es solche Momente. Ich hätte sicherlich mal die Chance gehabt, vielleicht erst auf der Bank zu sitzen und aber von dort aus zu immer mehr Einsätzen zu kommen. Auf der anderen Seite habe ich hier in Aue im Prinzip einen Stammplatz, wenn ich meine Leistungen konstant abrufe. Die Gesamtsituation muss einfach passen und wir haben uns als Familie auch viel in den vergangenen 13 Jahren aufgebaut. Das wirft man nicht für jede x-beliebige Situation weg.

RUHR24: Bist du von der krassen Negativspirale auf Schalke überrascht?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel findet Negativspirale des S04 schade und traurig

Martin Männel: Ja, schon. Als Aue-Spieler waren wir etwas emotional involviert, als Domenico Tedesco von uns zum S04 gewechselt ist. Erst einmal hat er dort eine furiose Saison hingelegt. Die zweite Saison hat uns schon alle überrascht, wie schnell das abwärts ging. Vor allem von den Ergebnissen her, denn die Leistungen waren anfangs nicht so schlecht. Ich habe das aber am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn man in einer Negativspirale ist und ohne Erfolg dagegen ankämpft. Es war daher schon traurig mit anzusehen, wie es sich weiterentwickelt hat. Schalke gehört in den Köpfen der Menschen, auch in meinem Kopf, in die höchste Liga und zum Stamminventar. Daher ist es schon sehr, sehr schade.

RUHR24: Wer zählt für dich in der zweiten zum Favoritenkreis auf den Aufstieg?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel sieht S04, Bremen, Hamburg und Düsseldorf mit oben

Martin Männel: Gerade diese Saison ist das sehr schwer zu sagen. Die Absteiger gehören immer dazu, das ist klar. Zumindest haben Schalke und Bremen die Möglichkeiten dazu. Vergangene Saison war noch Düsseldorf dabei und der HSV seit Jahren. Für solch größere Klubs, die erst gerade abgestiegen oder erst seit wenigen Jahren in der zweiten Liga sind, ist es etwas einfacher, weil sie dann noch größer sind als die anderen Klubs. Entscheidend ist, wie sich die Klubs in der zweiten Liga zurechtfinden.

Für Aue-Kapitän Martin Männel zählt der FC Schalke 04 zu den Aufstiegsfavoriten.

RUHR24: Worauf kommt es dabei an?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel sieht für den HSV einen entscheidenden Vorteil

Martin Männel: In der Verteilung bekommt die feine Klinge in der zweiten Liga ein paar Prozente weniger. Dafür kommt es mehr auf Körperlichkeit an. In der ersten Liga stellt sich die Gewichtung etwas anders dar. Wer damit am besten zurechtkommt und noch dazu über 34 Spieltage am meisten Konstanz aufweisen kann, der steht oben. Schalke hat das Potenzial, Bremen hat es schon angedeutet und der HSV hat den „Vorteil“ schon seit drei Jahren in der Liga zu sein und sich mit den Gegebenheiten auszukennen. Der Klub hat sicherlich seine Lehren daraus gezogen.

RUHR24: Wen erwartest du noch im Aufstiegsrennen?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel rechnet mit sechs oder sieben Teams im Aufstiegskampf

Martin Männel: Meist gibt es ein, zwei Überraschungsmannschaften. Die Frage ist, wie lange sie oben mitmischen können. Greuther Fürth hat es in der vergangenen Saison geschafft, St. Pauli nur über die Rückrunde. Hätte der Klub schon in der Hinrunde ordentlich gespielt, wäre er ebenfalls oben mit dabei gewesen. Festlegen will ich mich auf nur einen Klub nicht, aber sechs, sieben Teams werden vermutlich um den Aufstieg mitspielen. Es zeichnet die zweite Liga aus, dass es sowohl oben als auch unten bis zum Schluss spannend bleibt. Den einen Favoriten habe ich nicht.

RUHR24: Vor der Saison haben die S04-Verantwortlichen gesagt, dass es in der 2. Liga eigentlich nur um den Auf- oder um den Abstieg geht. Um was spielt Aue mit, was sind die Ziele?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel denkt zunächst nur an den Klassenerhalt

Martin Männel: In erster Linie geht es für uns darum, die Klasse zu halten. Das ist immer der erste Schritt. Wenn der erreicht ist, können wir uns weitere Ziele stecken. Die ominösen 40 Punkte sind ein weiter Weg. Manche Vereine gehen ins Wagnis, den Sprung nach ganz oben zu schaffen. Für viele geht es darum, das Abrutschen in die dritte Liga zu vermeiden. Ich glaube nicht, dass jemand vor der Saison sagt, dass er auf dem siebten Platz landen möchte. In der ersten Liga wäre das etwas anderes, weil dann das internationale Geschäft wartet. In der zweiten Liga hat sicherlich jeder den Anspruch oben mitspielen zu wollen. Die, die aber weniger Möglichkeiten haben, wollen den Klassenerhalt erreichen. Also ist an der Aussage schon etwas dran.

Domenico Tedesco trainierte sowohl Erzgebirge Aue als auch den FC Schalke 04.

RUHR24: Eine Gemeinsamkeit haben beide Vereine neben dem Eisen und Schlägel ja noch: Domenico Tedesco. Du hast ihn erlebt, auch wenn er nur kurz da war. Was hat ihn ausgezeichnet?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel schwärmt von Domenico Tedesco

Martin Männel: Wir hätten uns damals gewünscht noch ein komplettes Jahr zusammenzubleiben. In drei Monaten sind wir sehr eng zusammengerückt. Wir waren in einer aussichtslosen Situation. Wir hatten zuvor 1:4 gegen Dynamo Dresden verloren, waren Tabellenletzter und deprimiert. Damals hat unser Trainer Pavel Dotchev sich nicht so wichtig genommen und sein Ego beiseitegestellt. Er hat gesagt, dass neue Reize möglich sind, wenn er geht und die Chance für eine Wende noch da ist. Am Ende hat der Klub den richtigen Mann verpflichtet. Domenico hat uns sofort neues Leben eingehaucht, das erste Spiel gegen den Karlsruher SC lief erfolgreich, woraus wir Mut geschöpft haben. Das hat uns Auftrieb gegeben und uns bis zum Saisonende inklusive Klassenerhalt getragen. Daher waren wir sehr traurig, dass sein Wechsel zu Schalke ohne richtige Vorankündigung so fix über die Bühne ging. Aber wir sind noch heute in Kontakt, da damals viele Emotionen dabei waren.

RUHR24: War abzusehen, dass Domenico Tedesco Karriere machen würde?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel adelt Domenico Tedesco

Martin Männel: Ich habe mittlerweile in Aue einige Trainer erlebt und die Spieler woanders auch, wie sie erzählen. Die Art und Weise des Trainings, das Coaching, die Vorbereitung, die Auswertung, das Auge für Situationen im Fußball und das in Kombination mit dem Zwischenmenschlichen habe ich so vorher noch nie erlebt – das war eine komplett neue Erfahrung für mich. Es war für mich daher schon damals klar, dass er die Möglichkeiten dazu hat, höher und erfolgreicher zu arbeiten. Ich habe gehofft, dass er länger in Deutschland bleibt und sich dort präsentiert, sodass wir uns öfter oder eher mal über den Weg laufen können oder zumindest der Weg kürzer ist. Es war abzusehen, dass er ein besonderer Trainer mit viel Leidenschaft ist, der viel aufopfert. Wohin es gehen würde, das war nicht abzusehen. Aber zuletzt hat er bei Spartak Moskau gezeigt, was er kann. Das war aus meiner Sicht herausragend.

RUHR24: Zum Schluss noch zwei Fragen. Was wäre dir lieber: Noch mehr Interviews mit deiner Frau oder noch ein Tor als Torwart erzielen?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel will nicht noch ein Tor als Torwart erzielen

Martin Männel (lächelt): Ein Tor zu erzielen ist grundsätzlich schön, das bedeutet aber, dass man im Hintertreffen war. Ich gehe schließlich nicht mit nach vorne, wenn wir 3:0 führen. Ich bin davon überzeugt, auf solche Situationen verzichten zu können. Im DFB-Pokal in Ingolstadt am Montag war ich zweimal mit vorne und einmal knapp mit dem Kopf am Ball vorbeigeflogen. Solche Situationen sind besonders. Aber damals, bei meinem Tor, hat es sich nicht gut angefühlt, weil wir mit dem Unentschieden nichts erreicht haben und trotzdem abgestiegen sind. Daher führe ich in Zukunft lieber mehr Interviews mit meiner Frau, wenn das möglich ist. Sie steckt wegen meines Jobs und unserer Kinder sehr viel zurück. Ich würde ihr wünschen, dass wir uns auch im Beruflichen öfter über den Weg laufen.

RUHR24: Wie geht das Spiel auf Schalke aus?

Schalke 04 - Erzgebirge Aue: Martin Männel rechnet mit sehr spannendem Spiel beim S04

Martin Männel: Ich habe meine Glaskugel jetzt nicht dabei, wie es ausgeht (lächelt). Ich bin mir sicher, dass es ein sehr spannendes Spiel wird. Defensiv stehen wir schon sehr stabil, daher haben wir eine Chance etwas mitzunehmen. Auch Schalke muss noch in die Saison hineinfinden und sich als Kollektiv noch finden. Die Chance ist da für mindestens einen Punkt und vielleicht sogar 1:0 oder 2:1 zu gewinnen. Ich kann mich noch an die Stadioneinweihung in Aue erinnern. Da war Domenico gerade weg und Schalke war zu Gast – da haben wir 1:0 gewonnen. Das wird jetzt sehr schwer, aber ein 1:0 wäre mir natürlich noch lieber als ein 2:1 (lächelt).

Rubriklistenbild: © RHR-FOTO / Dennis Ewert

Mehr zum Thema