23. Zweitliga-Spieltag

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 2 für S04-Matchwinner

Drei Punkte für Schalke 04. In der Einzelkritik gegen Paderborn überzeugten mehrere S04-Spieler.

Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 hat am Freitagabend (18. Februar) gegen den SC Paderborn mit 2:0 (1:0) gewonnen und setzte damit die Konkurrenz an der Tabellenspitze unter Druck. Die Einzelkritik mit Noten zum S04.

VereinFC Schalke 04
Gründung4. Mai 1904, Gelsenkirchen
TrainerDimitrios Grammozis
StadionVeltins-Arena

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – alle Noten für den S04

Martin Fraisl: Der Keeper rettete mehrmals bei Läufen aus dem Tor gut, wenngleich in der 15. Minute mit etwas Glück gegen Philipp Klement. Ein Problem am Auge schien Martin Fraisl nicht weiter zu beschäftigen, es ging nach einer Behandlung weiter für ihn (39.). Zeigte eine starke Parade gegen Julian Justvan (58.) und hatte die Finger beim Pfostenschuss von Srbeny noch dran (63.). Zudem zeigte der Österreicher eine gute Reaktion bei der Chance von Kai Pröger und lenkte den Schuss noch über die Latte (77.). Die Gelbe Karte wegen Zeitspiels (84.) dürfte ihn wohl kaum interessieren, es war erst seine zweite. Note: 2

Ko Itakura: Bewies sein gutes Auge bei Pässen der Paderborner in die Spitze, die er früh vereitelte. Nach der Auswechslung von Salif Sané ging er in die Abwehrzentrale, doch ordnen konnte Ko Itakura die Defensive nicht so recht. Paderborn kam zu einigen Chancen. Letztlich stand aber die Null, auch dank der guten Quoten des Japaners: 100 Prozent Zweikampfquote, 94 Prozent Passquote. Note: 2,5

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 3,5 für Salif Sané

Salif Sané: Nicht so souverän, wie zuletzt. Hatte ein Missverständnis mit Marcin Kaminski in der 17. Minute beim Laufduell mit Marco Schuster, Sané rettete mit einer Grätsche. Zudem hatte er Glück, dass Kai Pröger in der 36. Minute beim Steckpass von Philipp Klement in den Fünfer nicht an den Ball kam, da war Sané mindestens einen Schritt zu spät. Nach einer Gelben Karte nach Foul an Felix Platte (48.) und einem Foul gegen sich, wo sich der Senegalese anschließend sein rechtes Knie hielt, war in der 53. Minute Schluss für ihn. Note: 3,5

Marcin Kaminski: Unter Beobachtung vom polnischen Nationaltrainer legte er per Kopf unfreiwillig bei einem Paderborner Angriff auf Jonas Carls auf, der aber am Tor vorbeischoss (16.). Insgesamt aber besser als gegen Düsseldorf und mit einem konzentrierten Auftritt, er hatte aber wie gegen die Fortuna Probleme in Laufduellen. Note: 3

Darko Churlinov war der Matchwinner beim FC Schalke 04 gegen den SC Paderborn und bekommt die Note 2 in der Einzelkritik.

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 2 für Darko Churlinov

Darko Churlinov: Der Matchwinner für Schalke 04. Gegen den SC Paderborn als rechter Außenverteidiger aufgeboten und mit einer starken Leistung in der Offensive. Hätte schon in der 61. Minute treffen müssen, als er aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf. In der 74. Minute machte Darko Churlinov es nach starkem Lauf in die Spitze besser. Allerdings defensiv mit enormen Schwächen. Er verlor immer wieder seine Gegenspieler aus den Augen, wie Julian Justvan in der 43. und 58. Minute sowie Florenz Muslija in der 67. Minute. 2:0 nach starkem Lauf in die Spitze (74.). Nach 76 Minuten musste er angeschlagen vom Platz, er verletzte sich bei einem Klärungsversuch. Wegen der defensiven Schwächen gibt es in der Einzelkritik trotz Tor „nur“ die Note: 2

Florian Flick: Er ersetzte den am Oberschenkel verletzten Victor Palsson in der Startelf und ackerte fleißig im Mittelfeld. Der 21-Jährige zeigte sich dabei aktiver und sicherer im Spielaufbau als Palsson, konzentrierte sich meist aber auf seine Defensivaufgaben. Gut sein Pass in die Spitze auf Darko Churlinov vor dem 2:0 (74.). Note: 2,5

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 2,5 für Thomas Ouwejan

Thomas Ouwejan: Der S04-Plan ging mal wieder auf: Standard von Thomas Ouwejan, Tor für den FC Schalke 04. Er bereitete das 1:0 von Marius Bülter vor (22.) und brachte einige gute Flanken in den Paderborner Strafraum. Maßgeblich am 2:0 durch Darko Churlinov beteiligt, als er noch vor der Mittellinie einen Pass des SCP abfing. Defensiv weiter aber mit Schwächen im Stellungsspiel, das senkt die Bewertung in der Einzelkritik leicht. Note: 2,5

Blendi Idrizi bekommt in der S04-Einzelkritik gegen den SC Paderborn die Note 3.

Blendi Idrizi: Sehr aktiv im Pressing, aber ohne Ertrag beim Anlaufen. Der Kosovare zeigte sich gut im Zusammenspiel mit Thomas Ouwejan. Nach der Einwechslung von Danny Latza war der 23-Jährige nach einem längeren Durchhänger wieder aktiver im Offensivspiel. Dann nahm ihn Dimitrios Grammozis herunter (64.). Macht in der Einzelkritik die Note: 3

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 4,5 für Yaroslav Mikhailov

Yaroslav Mikhailov: Überraschend startete die junge russische Leihgabe für Rodrigo Zalazar. Er habe sich laut Dimitrios Grammozis im Training aufgedrängt und rieb sich gegen Paderborn in Zweikämpfen auf. Spielerische Kreativität konnte Yaroslav Mikhailov aber kaum vermitteln. Immerhin: Er holt den Freistoß vor dem 1:0 heraus. Nach 52 Minuten war Schluss für ihn. Note: 4,5

Marius Bülter: Es bleibt dabei: Trifft Marius Bülter, gewinnt Schalke 04 immer. Gegen den SC Paderborn durfte er nach seinem Ausflug als rechter Außenverteidiger wieder als Stürmer ran und spielte 90 Minuten lang durch. Das Vertrauen zahlte er mit seinem Kopfball-Tor zurück (22.). Eine Kopfball-Chance nach Vorlage von Simon Terodde landete nur auf dem Tornetz (57.). Im offensiven Zusammenspiel hätte aber noch etwas mehr von ihm kommen müssen, zudem war seine Zweikampfquote nicht gut – er gewann nur drei von sieben Duellen. Note: 2,5

Marius Bülter (l.) belohnte sich mit einem Tor gegen den SC Paderborn.

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 3 für Simon Terodde

Simon Terodde: Pech im Abschluss, als er in der 65. Minute nur den Innenpfosten traf, da war Paderborns Torwart Jannik Huth noch dran. Sah Gelb nach einem Tritt an Jasper van der Werff (25.), da kam er einen Schritt zu spät. Der Stürmer hatte schon Glück, dass Schiedsrichter Florian Badstübner nicht auf Absicht bei einem Ellbogenschlag gegen Uwe Hünemeier in der Anfangsphase entschied. Nach 76 Minuten wurde Gelb-vorbelastete Stürmer ausgewechselt. Note: 3

Malick Thiaw: In der 53. Minuten für Salif Sané gekommen, konnte er die S04-Defensive zunächst nicht stabilisieren. Im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte agierte Malick Thiaw aber sehr sicher. Unnötig war seine Gelbe Karte wegen Ballwegschlagens in der Nachspielzeit, seine zweite in der Saison. Note: 2,5

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – Note 3 für Danny Latza

Danny Latza: Der eigentliche Kapitän kam nach 53. Minuten für Yaroslav Mikhailov in die Partie. Er ließ Dennis Srbeny beim Pfostentreffer laufen (63.), ansonsten aber mit gutem Passspiel (88 Prozent angekommen). Der gebürtige Gelsenkirchener braucht nach seiner Blinddarm-Operation noch etwas Zeit. Note: 3

Rodrigo Zalazar: Kam in der 64. Minute für Blendi Idrizi und war überall auf dem Feld zu finden. Er forderte viele Pässe und leitete das Leder gut direkt weiter vor dem Tor von Churlinov nach der Ouwejan-Balleroberung. Selbst scheiterte er mit einem abgeblockten Schuss (82.) und hätte eine Drei-gegen-Zwei-Situation besser ausspielen müssen, als der Uruguayer einen Pass in den Rücken von Marius Bülter spielte (90.). Note: 3

Schalke 04: Einzelkritik gegen Paderborn – keine Note für Henning Matriciani und Marvin Pieringer

Henning Matriciani: Der Verteidiger wurde in der 77. Minute für den angeschlagenen Darko Churlinov eingewechselt und half mit viel Einsatz mit, dass am Ende hinten die Null stand. Ohne Note

Marvin Pieringer: Der Stürmer kam in der 77. für Simon Terodde ins Spiel. Hatte einen abgeblockten Torschuss aus der Drehung nach einer Ecke (83.) und war etwas zu verspielt beim Alleingang in der Nachspielzeit. Ohne Note

Rubriklistenbild: © Tim Rehbein/RHR-FOTO

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