S04-Pleite auf der Ostalb

Schalke 04: Trotz Pleite in Heidenheim gibt es zwei gute Noten in der Einzelkritik

Thomas Ouwejan reagiert währen dem Spiel des FC Schalke 04 in Heidenheim.
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In der Einzelkritik für das Spiel des FC Schalke 04 in Heidenheim gibt es nur zwei gute Noten.

Der FC Schalke 04 musste beim FC Heidenheim eine Last-Minute-Niederlage hinnehmen. Alle S04-Noten in der Einzelkritik.

Heidenheim/Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat nach der 0:1-Pleite im Pokal bei 1860 das nächste Spiel verloren. Auch die Partie beim FC Heidenheim verlor der S04 mit 0:1 und zeigte dabei vor allem offensiv eine erschreckend schwache Vorstellung. Die Noten in der Einzelkritik.

VereinFC Schalke 04
Gründung4. Mai 1904, Gelsenkirchen
StadionVeltins-Arena
TrainerDimitrios Grammozis

Schalke 04 in der Einzelkritik: Alle Noten für die S04-Spieler nach der Pleite in Heidenheim

Martin Fraisl: Gegen den FC Heidenheim kehrte der Stammkeeper des FC Schalke 04 wieder in den Kasten zurück – und musste in der 89. Minute seinen ersten Liga-Treffer im S04-Trikot schlucken. Beim Kopfball von Oliver Hüsing hatte er aber keine Abwehrchance. Ansonsten strahlte er viel Sicherheit aus und war da, wenn er gebraucht wurde. Note: 2,5

Malick Thiaw: Der junge Innenverteidiger zeigte gegen den FC Heidenheim eine ordentliche Leistung. Defensiv stand er passabel, schaltete sich vereinzelt in die sonst so zahnlose Offensive des FC Schalke 04 ein. Generell war die Abwehr heute wieder einmal nicht das Problem der Elf von Dimitrios Grammozis. Note: 3,5

Schalke 04 in der Einzelkritik gegen Heidenheim: Note 2,5 für Ko Itakura

Ko Itakura: Als Abwehrchef präsentierte sich der Leihspieler von Manchester City gewohnt clever im Zweikampf. Exzellentes Stellungsspiel, ließ sich nichts zu schulden kommen. Note: 2,5

Marcin Kaminski: In der Dreierreihe des S04 lieferte der Pole die wackeligste Vorstellung ab. Leistete sich den einen oder anderen Fehler im Spielaufbau ebenso wie im Zweikampf und konnte Tim Kleindienst nicht am Abschluss hindern (47.). Dennoch war das auch von ihm nicht ganz schlecht. Das Problem lag im Offensivspiel. In der Einzelkritik gibt es Note: 4

Schalke-Verteidiger Ko Itakura behielt auch im nebligen Heidenheim den Durchblick.

Schalke 04 in der Einzelkritik gegen Heidenheim: Note 5 für Reinhold Ranftl

Reinhold Ranftl: Weil Mehmet Can Aydin noch nicht bereit für einen Startelf-Einsatz war, startete er gegen Heidenheim wieder auf dem rechten Flügel. Guter Ball auf Rodrigo Zalazar (26.). Insgesamt lief beim Offensivspiel des FC Schalke 04 über rechts sogar mehr als über links. Das Problem: Reinhold Ranftl war zwar stets bemüht, gefährlich wurde es so gut wie nie. Note: 5

Victor Palsson: In der 22. Minute und in der 28. Minute setzte er jeweils nach einer Ecke einen Kopfball über die Latte. Hätte er sich nicht in den Schuss von Tobias Mohr geworfen (70.), wäre möglicherweise schon früher das 1:0 für den FC Heidenheim gefallen. Gut als Abräumer und in der Arbeit gegen den Ball. Offensive Akzente mit dem Ball am Fuß sind von ihm aber einfach nicht zu erwarten. Note: 4

Schalke 04 in der Einzelkritik gegen Heidenheim: Ouwejan mit folgenschwerem Fehler

Thomas Ouwejan: Nachdem sich das Experiment mit Darko Churlinov als Fehlschlag herausgestellt hatte, startete Thomas Ouwejan wieder auf seiner linken Seite. Prüfte Heidenheim-Keeper Kevin Müller erstmals mit einem Volley-Aufsetzer in der 5. Minute. Wenn Schalke 04 einmal den Hauch von Gefahr versprühte, dann ging meist einer seiner Standards voraus. Ansonsten lief über ihn auch nicht viel. Zu schwach sein Schlenzer in der 63. Minute, der genau auf den Torwart kam. Bitter, dass er in der 89. Minute Oliver Hüsing aus den Augen verlor. In der Einzelkritik gibt es daher nur Note: 4,5

Thomas Ouwejan spielte in Heidenheim wieder von Anfang an für Schalke 04.

Rodrigo Zalazar: Bemüht als Antreiber im königsblauen Umschaltspiel. Oftmals ist der verspielte Uruguayer zu leicht vom Ball zu trennen. Dribbelt sich häufig fest oder trifft falsche Entscheidungen. Aber immerhin traut er sich etwas zu. Hatte im Fallen aus spitzem Winkel eine der besseren Chancen des FC Schalke 04, doch Müller kam noch mit der Hand an den Ball (26.). Seine Flanke hätte Simon Terodde beinahe aus kurzer Distanz zum 1:0 für den S04 verwertet (74.). Note: 4

Schalke 04 in der Einzelkritik gegen Heidenheim: Note 4,5 für Danny Latza und Marius Bülter

Danny Latza: Sein Startelf-Comeback nach drei Monaten verlief höchst unauffällig. Dem Kapitän gelang es nicht, seine Mannschaft gegen den unbequem auftretenden Außenseiter mitzureißen. Gemeinsam mit Victor Palsson fehlten im Mittelfeld die kreativen Momente. Spielerische Armut herrschte vor. Wegen der langen Ausfallzeit benötigt er offenbar noch Eingewöhnungszeit. Note: 4,5

Marius Bülter: Gemeinsam mit Simon Terodde sollte er vor dem Heidenheimer Kasten für Schrecken sorgen. Das Offensiv-Duo blieb aber nahezu wirkungslos. Zu gut gelang es den Hausherren, die Schnittstelle zwischen Mittelfeld und Angriff zu schließen. Sein harmloser Torschuss aus der 9. Minute blieb damit der einzige Arbeitsnachweis in der Einzelkritik. Note: 4,5

Marius Bülter und der FC Schalke 04 verloren gegen den FC Heidenheim.

Schalke 04 in der Einzelkritik gegen Heidenheim: Simon Terodde weitgehend abgemeldet

Simon Terodde: Wartet nun auch im dritten Spiel auf sein 154. Zweitliga-Tor und damit die alleinige historische Bestmarke. Der Superstürmer hing bis zur 72. Minute in der Luft, als sein Schuss von Patrick Mainka geblockt wurde. Mit sehr kurzer Reaktionszeit, als sich in der 74. Minute die große Einköpfmöglichkeit bot. Note: 4,5

Blendi Idrizi: In der 78. Minute wechselte Trainer Dimitrios Grammozis zum ersten Mal und brachte ihn für Danny Latza ins Spiel. Wegen der kurzen Einsatzzeit bleibt Blendi Idrizi in der Einzelkritik: Ohne Note

Marvin Pieringer: Die Leihgabe vom SC Freiburg kam in der Nachspielzeit noch für Reinhold Ranftl ins Spiel. Ohne Note