Ex-Schalker wird sehr deutlich

Schalke 04: Benito Raman kontert Kritik nach Doppelpack gegen Markus Schubert

Der FC Schalke 04 hat im Sommer zum personellen Rundumschlag ausgeholt. 20 Spieler mussten den S04 verlassen. Darunter auch Benito Raman.

Update, Freitag (20. August), 08.24 Uhr: Das ist für Benito Raman Wasser auf den Mühlen. Nach der heftigen Kritik des Ex-Schalkers gegen den S04 sowie Trainer Christian Gross, traf der Stürmer am späten Donnerstagabend (19. August) zweimal.

FC Schalke 04: Benito Raman kontert seine Kritiker - und trifft zweimal gegen Markus Schubert

Beim 3:3 im Play-off-Spiel der neu geschaffenen Europa Conference League gegen Vitesse Arnheim schnürte der Belgier für den RSC Anderlecht einen Doppelpack. Anschließend setzte er auf Twitter einen Post ab, der einzig fünfmal dasselbe Emoji mit dem Finger auf dem Mund beinhaltete.

Es dürfte ein Wink an die vielen Kritiker gewesen sein, die ihn nach den heftigen Aussagen gegen seinen Ex-Klub angegangen hatten. „Wenn ich noch ein halbes Jahr auf Schalke geblieben wäre, hätte ich aufgehört, Fußball zu spielen. Ich hatte die Nase voll von dem, was dort passierte“, hatte Benito Raman unter anderem in einem Interview gesagt.

Einer dürfte sich über seine Tore ganz besonders geärgert haben: Markus Schubert, Ex-Kollege und Ex-Torwart des FC Schalke 04, der nun für Vitesse Arnheim zwischen den Pfosten steht.

Erstmeldung, Montag (16. August), 15.50 Uhr: Das Großreinemachen bei Schalke 04 war auch wegen des Bundesliga-Abstiegs alternativlos. Doch komplett im Reinen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber scheint insbesondere Benito Raman nach seinem Abgang vom S04 nicht zu sein.

FC Schalke 04: Benito Raman tritt heftig gegen den S04 nach

Der Belgier wechselte im Sommer für rund drei Millionen Euro zum RSC Anderlecht in die Jupiler Pro League. Zuvor hatte der Offensivspieler, der im Sommer 2019 für 10 Millionen Euro von Fortuna Düsseldorf gekommen war, in 55 Pflichtspielen für die „Knappen“ auf dem Feld gestanden.

Benito Raman war beim FC Schalke 04 offenbar überhaupt nicht einverstanden mit der Arbeit von Christian Gross.

Doch zur vollsten Zufriedenheit verlief der zweijährige Aufenthalt weder für Benito Raman noch für den FC Schalke 04. Nach seinem Wechsel hat der 26-Jährige offenbar noch reichlich Mitteilungsbedarf.

FC Schalke 04: Ehemaliger S04-Profi Benito Raman dachte an sein Karriereende

„Wenn ich noch ein halbes Jahr auf Schalke geblieben wäre, hätte ich aufgehört, Fußball zu spielen. Ich hatte die Nase voll von dem, was dort passierte“, schießt Benito Raman in einem Interview mit der belgischen Zeitung Het Nieuwsblad (via Transfermarkt.de) gegen seinen Ex-Verein.

Mit fünf verschiedenen Trainern und lediglich 16 Punkten aus 34 Bundesliga-Spielen erlebte der Belgier mit den „Knappen“ ein sportliches Fiasko par excellence. Am Ende konnte der Verein der Negativspirale nicht mehr entkommen.

FC Schalke 04: Benito Raman teilt kräftig gegen einstigen S04-Trainer Christian Gross aus

Besonders deutlich soll sich dies nach Aussage von Benito Raman unter der Führung von Christian Gross, dem vierten Trainer der vergangenen Schalke-Saison, widergespiegelt haben. „Er kannte nicht einmal unsere Namen. Keine Taktik. Keine ruhigen Phasen“, stellt der einstige S04-Profi fest.

Doch damit nicht genug. Der 26-Jährige lässt in der Nachbetrachtung kein gutes Haar an seinem ehemaligen Fußballlehrer.

FC Schalke 04: Christian Gross erntet heftige Kritik von Benito Raman

„In einigen Partien nahmen die Spieler die Dinge selbst in die Hand. Dann setzten sich die erfahrenen Jungs zusammen und sagten: Der Trainer will, dass wir so spielen, aber wir werden es so machen. Damals lief es oft besser, aber das konnte uns nicht retten“, führt der Ex-Schalker seine schonungslose Abrechnung mit Verein und insbesondere Christian Gross fort.

Inzwischen läuft es sportlich wieder deutlich runder für den 26-Jährigen. In den ersten sechs Einsätzen für den RSC Anderlecht war Benito Raman an drei Toren beteiligt (ein Treffer und zwei Vorlagen). Nach vier Spieltagen rangiert der belgische Traditionsklub mit sieben Punkten auf Rang sechs der Jupiler Pro League.

Rubriklistenbild: © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Mehr zum Thema