Torhüter äußert sich

Nübel öffnet sein Schalke-Herz: „War sehr hart für mich“

Der Abgang von Alexander Nübel vom FC Schalke zum FC Bayern war von reichlich Kritik begleitet worden. Nun hat sich der Ex-S04-Torwart geäußert.

Gelsenkirchen – Alexander Nübel hat sich zurückgekämpft. Der 26-Jährige ist bei der AS Monaco die Nummer eins zwischen den Pfosten. Er sammelt im Fürstentum wertvolle Spielzeit – Spielzeit, die ihm beim FC Bayern verwehrt geblieben ist.

Alexander Nübel verlor Kampf ums Bayern-Tor gegen Manuel Neuer

Der deutsche Torhüter war im Sommer 2020 vom FC Schalke 04 zum FC Bayern gewechselt. Doch beim Liga-Primus erhielt der bis dato steile Aufstieg des 26-Jährigen einen erheblichen Dämpfer: Alexander Nübel verlor in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2020/21 den Kampf um Bayerns Nummer eins gegen den Weltklasse-Torwart und ebenfalls Ex-Schalker Manuel Neuer.

Alexander Nübel kam daraufhin auf lediglich vier Saison-Einsätze. Eine Veränderung musste her – eine zweijährige Leihe zur AS Monaco folgte und findet im Sommer 2023 ihr Ende. Experten hatten den Ex-Schalker gewarnt: In München werde er sich nicht gegen Manuel Neuer durchsetzen, hatte es geheißen. Und die Kritiker behielten recht.

Ex-Schalker Alexander Nübel bereut Wechsel zum FC Bayern nicht

Dennoch habe Alexander Nübel den „Wechsel nicht bereut. Als Leistungssportler willst du wissen, wie hoch es gehen kann“, erklärte der frühere S04-Profi am Samstag (21. Januar) im Sportstudio des ZDF seinen Transfer.

„Der FC Bayern ist einer der besten Klubs der Welt. Ich habe dort viel mitgenommen und gelernt“, betonte der ehemalige S04-Profi. „Alleine das Training ist auf einem anderen Level. Da ich aber spielen wollte, ging es für mich nach Monaco.“

Alexander Nübel war vom FC Schalke zum FC Bayern gewechselt, doch beim Liga-Primus konnte er sich nicht durchsetzen.

Der Wechsel ins Fürstentum sei für seine Persönlichkeitsentwicklung gut gewesen, sagte Alexander Nübel weiter. Doch auch sein letztes Jahr beim FC Schalke 04 habe ihn reifen lassen.

Nübel öffnet sein Schalke-Herz: „War sehr hart für mich“

Sein Transfer vom Ruhrpott in den Süden Deutschlands war bereits Anfang des Jahres 2020 durchgesickert. S04-Fans hatten den Torhüter daraufhin massiv kritisiert. Die überharten Worte nahm sich Alexander Nübel zu Herzen, seine Leistungen ließen nach, die eigenen Anhänger verhöhnten ihn.

„Das war sehr hart für mich. Es gab ‚Nübel-raus-Rufe‘“, erinnert sich Alexander Nübel im Sportstudio. „Da waren viele Emotionen im Spiel, die ich auch nachvollziehen kann“, gibt er sich versöhnlich.

Der Druck sei enorm gewesen, für ihn „keine einfache Situation, weil ich die Zeit auf Schalke geliebt habe und den Verein lieben gelernt habe“. Doch heute ist der Ex-Schalker wohl schlauer, er betonte: „Ich habe daraus gelernt.“

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