Bild: Foto: Augusto Casasoli/XinHua/dpa

Am Montag (1. Juli) wurde berichtet, dass der BVB an Patrik Schick (23) interessiert ist. Einen Tag später gesellt sich nun unter anderem der S04 dazu.

  • Der S04 ist angeblich an Patrik Schick von der AS Rom interessiert.
  • Laut übereinstimmenden Medienberichten buhlen aber ebenso unter anderem der BVB und Bayer Leverkusen um den Stürmer.
  • Nun erklärte er aber, er wolle sich bei der AS Rom beweisen.

Update, Sonntag (21. Juli), 10.10 Uhr: Nach ersten Gerüchten über einen mögliches Interesse setzt nun Patrik Schick (23) selbst ein Zeichen. Denn bei seinem Verein AS Rom hat sich etwas geändert.

Schick möchte sich unter neuem Trainer beweisen

Der Mittelstürmer, der bei der Roma bisher eher unglücklich wirkte, machte klar: Ich möchte mich unter dem neuen Trainer Fonseca empfehlen. Das berichtet das Portal Forzaroma.info.

Erstmeldung, Dienstag (2. Juli), 9.18 Uhr: Grätscht der FC Schalke 04 dem BVB bei Patrik Schick (23) dazwischen? Laut Bild ist der S04 an dem Mittelstürmer von der AS Rom interessiert.

BVB und S04 wollen Schick angeblich zunächst ausleihen

Demnach wollen die Königsblauen den Tschechen ausleihen. Genau wie Borussia Dortmund. Denn nachdem Mario Mandzukic kein Thema beim BVB ist, gilt Schick zumindest als denkbarer Kandidat.

Patrik Schick (r.) im Zweikampf mit Cristiano Ronaldo. Foto: Augusto Casasoli/XinHua/dpa

Die beiden Ruhrpott-Klubs sind mit ihrem Interesse anscheinend aber nicht alleine. Bayer Leverkusen ist demnach ebenso an Schick interessiert.

Bayer Leverkusen will Schick angeblich sogar direkt kaufen

Die Leverkusener haben nach Informationen der Bild sogar schon ein Angebot unterbreitet und wollen den groß gewachsenen Stürmer (1,90 Meter) direkt kaufen. Gleiches wird den französischen Erstligisten Olympique Marseille sowie Olympique Lyon nachgesagt.

Laut Transfermarkt.de ist Schick, der auf Schalke den zu Borussia Mönchengladbach abgewanderten Breel Embolo (22) ersetzen könnte, derzeit 15 Millionen Euro wert. Sein derzeitiges Vertragswerk ist mindestens ungewöhnlich.

Komplizierter Vertrag zwischen AS Rom und Sampdoria Genua

2017 lieh die AS Rom den heute 23-Jährigen zunächst für 5 Millionen Euro von Sampdoria Genua aus. Im Sommer 2018 griff eine vereinbarte Kaufpflicht, wodurch die Römer weitere 9 Millionen Euro Ablöse überwiesen.

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Darüber hinaus wurden 8 Millionen Euro als mögliche Bonuszahlungen vereinbart. Der Vertrag von Schick beim Klub aus der italienischen Hauptstadt ist seitdem bis zum 30. Juni 2022 gültig. Doch damit nicht genug.

Marktwert liegt aktuell bei 15 Millionen Euro

Sampdoria sicherte sich 50 Prozent Beteiligung an einem möglichen weiteren Transfer. Oder: 20 Millionen Euro, sofern der Offensivspieler, der auch auf den Flügel spielen kann, bis Februar 2020 nochmal den Verein wechselt.

Bleibt Schick darüber hinaus bei der Roma, werden definitiv 20 Millionen Euro fällig. Da war das Schalke-Geschäft mit Neuzugang Ozan Kabak (19) wesentlich unkomplizierter.

Fakt ist, dass der S04 neben dem bevorstehenden Transfer von Flügelspieler Benito Raman (24) noch etwas in der Offensive tun will. Das verriet Sportvorstand Jochen Schneider (48) nach der Mitgliederversammlung am Sonntag (30. Juni) gegenüber RUHR24.

Schick absolvierte in der vergangenen Saison nur zehn Spiele über 90 Minuten

Wird Schick nun der gesuchte Mann? Der tschechische Nationalspieler absolvierte in der abgelaufenen Saison 32 Pflichtspiele (zehn über die volle Distanz) für die AS Rom, erzielte dabei fünf Tore und legte drei weitere Treffer vor.

Nicht zum ersten Mal scheint der S04 an einem Spieler interessiert zu sein, der auch beim BVB im Fokus steht beziehungsweise stand. Gleiches ist wohl bereits bei Robin Gosens (24) von Atalanta Bergamo der Fall.

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Laut kicker ist Borussia Dortmund bei dem aktuellen Gerücht aber im Vorteil. Manager Michael Zorc (56) und der Berater von Schick, Pavel Paska, kennen sich bereits von vorherigen Deals.

Ebenfalls aus Italien gibt es das Gerücht um Mario Mandzukic, der mit dem BVB in Verbindung gebracht wird. Dieser Transfer ist allerdings eher unwahrscheinlich.