Schalke: Wie Schubert von Torwart-Trainer Henzler vom Wechsel überzeugt wurde

Markus Schubert bei seiner Vorstellung auf Schalke neben Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: Raphael Wiesweg/RUHR24
+
Markus Schubert bei seiner Vorstellung auf Schalke neben Sportvorstand Jochen Schneider. Foto: Raphael Wiesweg/RUHR24

Markus Schubert war begehrt. Am Ende wurde es Schalke. Vor allem wegen Torwarttrainer Simon Henzler. Jetzt mehr erfahren.

Markus Schubert (21) war eines der begehrtesten Torwart-Talente auf dem Fußball-Markt. Am Ende bekam der S04 den Zuschlag - wie kam es dazu?

  • Schalke-Neuzugang Markus Schubert hat sich den Medien vorgestellt.
  • Das Torwart-Talent verriet, dass Simon Henzler entscheidenden Anteil am Wechsel hatte.
  • Der Torwart-Trainer des S04 war mit dem Ex-Dresdener bereits vor dessen Ankunft in ständigem Kontakt.

Offiziell verpflichtete Schalke den Torwart Markus Schubert (21) erst nach der U21-EM. Inoffiziell hingegen schien der Transfer des 21-Jährigen schon länger festzustehen.

Schubert war mit Henzler im ständigen Kontakt

Das ließ zumindest der gebürtige Freiberger (Sachsen) bei seiner Vorstellung am Dienstag (16. Juli) durchklingen. Er sei mit Simon ständig in Kontakt gewesen, ließ der junge Torhüter die Medien wissen.

Mit Simon ist Simon Henzler (42) gemeint, der Torwart-Trainer der Königsblauen. "Er hat mir Videos und Bilder geschickt, wie er arbeitet und wie es auf Schalke abläuft. Wir waren im ständigen Kontakt", verriet Schubert, der nach seinem Debüt für den S04 voller Vorfreude war.

Torwart-Trainer des S04 hatte laut Jochen Schneider entscheidenden Anteil am Wechsel

Daran hat Henzler einen großen Anteil, wie auch Sportvorstand Jochen Schneider (48) unterstrich. "Ein großer Dank geht an Simon Henzler, dem es entscheidend gelungen ist, Markus von einem Wechsel zu uns zu überzeugen."

Kein leichtes Unterfangen. Schließlich galt unter anderem Arsenal London als Interessent für Schubert.

Arsenal London wollte Schubert wohl ebenfalls

Der englische Spitzenklub war nicht die einzige Option für ihn, wie der 21-Jährige zugab, ohne dabei aber auf diesen oder andere Klubs namentlich einzugehen. Ebenso war ein Leihgeschäft zu einem deutschen Zweitligisten im Gespräch, um weiter Spielpraxis zu sammeln.

So galt länger der VfB Stuttgart als Interessent an Schubert. Doch der zieht sogar lieber die Ersatzbank bei einem gestandenen Erstligisten vor.

Trainer David Wagnern sieht Nübel leicht vor Schubert

"Wir Torhüter haben hier einen guten Torwart-Trainer, der mit uns an vielen Einzelheiten arbeitet. Das ist für mich ein anderes Niveau als zuvor und so entwickele ich mich auch weiter."

Sein neuer Chef-Trainer, David Wagner (47), sieht Schubert in der Torwart-Hierarchie leicht hinter Nübel. Das macht dem Schalke-Neuzugang aber nichts aus.

Henzler besticht durch seine persönliche Art

"Simon Henzler korrigiert nicht sofort immer alles, aber verlangt immer 100 Prozent. Wenn ich wiederholt etwas falsch mache, greift er natürlich ein. Aber dabei ist er sehr menschlich."

Sowieso beeindrucke Schubert die Kommunikation des Torwart-Trainers. "Er redet viel mit uns. Zum einen sagt er uns, was im Training geplant ist und was das für einen Sinn fürs Spiel hat. Zum anderen erkundigt er sich aber ebenso ständig, wie es uns auch abseits des Fußballs ergeht", so Schubert weiter.

Nübel wird auf Schalke bleiben (müssen)

Unter dem Strich habe Schalke sich am meisten um ihn bemüht, wie der Torwart erzählt. Trotz Nübel, der den S04 diesen Sommer nicht verlassen darf, sei ihm eine Perspektive aufgezeigt worden, "die mir das beste Gefühl gegeben hat."

Der FC Schalke hat übrigens Anfang Dezember mit seinem Torwart-Trainer Simon Henzler verlängert. Der Vertrag gilt bis 2024.