Nach der schlechten letzten Saison will Schalke sich in allen Mannschaftsteilen verstärken. Der ehemalige französische Nationalspieler Yohan Cabaye (33) könnte eine dieser Verstärkungen sein.

  • Yohan Cabaye (33) soll das Interesse des S04 geweckt haben
  • Cabaye gilt als zweikampstark und robuster Abräumer
  • Der Franzose ist seit Januar vereinslos, wäre also ablösefrei

Wie die französische Zeitung „L’Équipe“ berichtet, soll Yohan Cabaye (33) das Interesse von Schalke und eines weiteren Bundesligisten geweckt haben. Für Schalke wäre es nach Jonjoe Kenny erst der zweite Neuzugang für die neue Saison.

Cabaye wäre ablösefrei

Eine Ablöse für Cabaye müssten die Königsblauen nicht bezahlen. Der 33-jährige ist seit Januar vereinslos. Sein letzter Arbeitsgeber war Al-Nasr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bevor die Königsblauen weitere Spieler verpflichten können, müssten zunächst einige Spieler verkauft werden. Yevhen Konoplyanka und Hamza Mendyl sollen zum Beispiel verkauft werden.

Vorher spielte der Franzose von 2015 bis 2018 für Crystal Palace. Davor war er sogar eineinhalb Jahre für Paris St. Germain aktiv. PSG hatte für den 48-maligen Nationalspieler einst 25 Millionen bezahlt.

Größte Erfolge mit PSG und Lille

Mit PSG und zuvor mit Lille wurde der Routinier insgesamt dreimal französischer Meister und gewann zudem viermal den französischen Pokal und den Liga-Pokal. Mit Frankreich nahm er an der WM 2014 und der EM 2016 teil.

Als Spielertyp könnte er auf Schalke wohl Nabil Bentaleb ersetzen. Für den Algerier soll es bereits erste Angebote gegeben haben. Der 33-Jährige gilt als zweikampfstark und als robuster Abräumer vor der Abwehr.

Hat Yohan Cabaye noch die nötige Fitness?

Fraglich ist allerdings er nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis noch die nötige Fitness mitbringt. Als Stammspieler wäre der Franzose deshalb wahrscheinlich nicht geplant.

Für einen Transfer würde allerdings sprechen, dass Cabaye ablösefrei ist und wahrscheinlich kein allzu hohes Gehalt verlangen würde. Konkurrenz könnten Schalke aber auch noch einige französische Vereine machen, die laut L’Equipe ebenfalls interessiert sind.