Schalke-Marktwerte: Amine Harit mit traurigem Rekord

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Amine Harit schlägt sich bei einem Schalke-Spiel die Hand vor die Stirn. Foto: Guido Kirchner/dpa

Die neuen Marktwerte der Bundesligaspieler sind da. Amine Harit von Schalke hat einen traurigen Rekord hingelegt. Jetzt mehr erfahren.

Das Fußball-Portal Transfermarkt.de hat die Marktwerte aller Bundesligaspieler aktualisiert. Auf Schalke gibt es nur vier (leichte) Erhöhungen.

  • Transfermarkt.de hat die Marktwerte aller Bundesligaspieler aktualisiert.
  • Das stärkste Gefälle auf Schalke ist bei Amine Harit (21) und Nabil Bentaleb (24) wiederzufinden.
  • Breel Embolo (22) hat erstmals beim S04 eine Erhöhung seines Marktwertes vorzuweisen.

Amine Harit (21), der für ein Super-Steak bei Nusret Gökce zu Besuch war, hat das weltweit größte Marktwert-Minus aller U21-Spieler hinnehmen müssen. Nachdem Schalke, das angeblich Interesse an Daishawn Redan (18) vom FC Chelsea hat, auch wegen starker Leistungen des 21-Jährigen in seiner Premierensaison die Vizemeisterschaft 2018 erreichte, stand der marokkanische Nationalspieler laut Transfermarkt.de bei 25 Millionen Euro.

Harit hat auf Schalke einen Marktwert-Verlust von 15 Millionen Euro

Seitdem ging es aber steil bergab. Mittlerweile steht der offensive Mittelfeldspieler bei nur noch 10 Millionen Euro, was also ein Minus von 15 Millionen Euro bedeutet! Grund für die sportliche Talfahrt von Harit ist auch der Autounfall mit Todesfolge, über den er jüngst im Interview sprach.

Nicht nur, dass Schalke, das gute Chancen auf eine Verpflichtung von Jonjoe Kenny (22) hat, bekanntlich eine Katastrophen-Saison hinter sich hat. Harit selbst fiel immer häufiger negativ auf und kassierte beispielsweise eine Geldstrafe.

Bei einem passenden Angebot soll Harit verkauft werden

Da war es nicht verwunderlich, dass irgendwann Gerüchte zu einem Wechsel nach Spanien aufkamen. Dabei hatte sich Amine Harit, der bei Schalke wohl über keine Ausstiegsklausel verfügt, noch Anfang des Jahres disziplinierter gezeigt.

Mike Büskens (51) hatte sich zum Beispiel sehr positiv über Harit geäußert. Da war aber schon längst klar, dass der marokkanische Nationalspieler, der nun zum Spieler des Monats gewählt wurde, ein Disziplinproblem hat.

Verspätungen beim Training der Nationalmannschaft oder auf Schalke waren da noch das kleinste Problem. Ebenso das Schwänzen vom Deutsch-Kurs.

Im Nachgang kam sogar heraus, dass Harit sich Nächte in einem Casino um die Ohren schlug. Sofern der S04 in diesem Sommer einen Abnehmer für den offensiven Mittelfeldspieler, der 2017 für 8 Millionen Euro vom FC Nantes (Frankreich) kam, findet, wird man ihm keine Steine in den Weg legen. Doch unter David Wagner (47) könnte Harit einen Neustart wagen. Der Schalke-Profi verspricht, nur noch positiv aufzufallen. Tatsächlich scheint David Wagner Harit wieder in die Spur gebracht zu haben. Und das merkt man auch an seinem Marktwert, der steil nach oben ging.

Bentaleb sackt nach Harit am stärksten ab

Gleiches gilt für Nabil Bentaleb (24), der aber wohl Schalke gar nicht verlassen will. Der zentrale Mittelfeldspieler, der nach RUHR24-Informationen schon mal bewusst einen zu scharfen Pass spielt, damit seine Mitspieler schlechter auf dem Platz aussehen als er selbst, erlebte auch einen heftigen Marktwert-Einbruch.

Laut Transfermarkt.de liegt der algerische Nationalspieler, der erst kürzlich Vater wurde, nun nur noch bei 13 statt 20 Millionen Euro. Es gibt aber auf Schalke tatsächlich noch Gewinner.

Embolo legt erstmals zu, seit er auf Schalke ist

So zum Beispiel Breel Embolo (22), der zwar aktuell verletzt von der Nationalmannschaft abreisen musste. Der Schweizer legte aber erstmals seit seiner Ankunft 2016 zu. Von 12 auf 14 Millionen Euro.

Auch Suat Serdar (22), 13 statt 11 Millionen Euro, Neu-Profi Nassim Boujellab (19), von 0 auf 1,5 Millionen Euro sowie wenig überraschend Alexander Nübel (22), von 5 auf 12 Millionen Euro, lagen bei den Marktwerten zu.

Den höchsten Marktwert aller Schalke-Spieler hat übrigens Weston McKennie (20), der bei 20 Millionen Euro liegt. Bitter für S04: McKennie droht den Königsblauen im schlimmsten Fall wegen Länderspiele bis Ende Juli zu fehlen.