Vorahnung von David Wagner tritt ein: Rabbi Matondo bedankt sich für das Vertrauen mit starker Leistung für Schalke

Rabbi Matondo von Schalke steht im Kader von Wales für die EM-Qualifikation. Foto: Jan Woitas/dpa
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Rabbi Matondo von Schalke steht im Kader von Wales für die EM-Qualifikation. Foto: Jan Woitas/dpa

Schalke-Trainer David Wagner setzte nach dessen Verletzung gegen RB Leipzig direkt wieder auf Rabbi Matondo. Der zahlte es zurück. Hier die Infos.

Rabbi Matondo (19) kehrte nach einer langen Verletzungspause am Samstag (28. September) gegen RB Leipzig in die Startelf von Schalke zurück. David Wagner (47) lobte den Jungspund bereits vor der Partie.

  • Schalke konnte RB Leipzig mit 3:1 bezwingen.
  • Rabbi Matondo kehrte nach langer Verletzung zurück.
  • Trainer Wagner sprach ihm Vertrauen aus - und das zahlte sich direkt aus.

Schalke 04: Rabbi Matondo ist "ein junger Hüpfer"

Vor dem Spiel fand David Wagner, der Schalke fast zu einem neuen Rekord getrieben hat, lobende Worte für Rabbi Matondo, der gegen RB Leipzig sein Startelfdebüt der aktuellen Saison gab. Er sei "ein junger Hüpfer, der immer Spaß macht." Vom 19-Jährigen erhofft man sich auf Schalke viel Tempo für Außen.

In der Vorbereitung verletzte sich der schnelle Flügelspieler beim Testspiel gegen den FC Twente (1:1) und fiel wegen einer Risswunde am rechten Fuß ungeplant länger aus. Seit drei Wochen war der Waliser nun wieder im Schalke-Training.

David Wagner sah gegen RB Leipzig passendes Spiel

David Wagner, der das komplette Gegenteil von BVB-Trainer Lucien Favre (61) ist, hatte schon vor dem Spiel in Leipzig so eine Vorahnung bei Rabbi Matondo. „Das kann ein Spiel sein, das für ihn passt", sagte der Trainer - und sollte Recht behalten.

Denn der walisische Nationalspieler machte ein bockstarkes Spiel. Neben Guido Burgstaller (31) war der 19-Jährige stets ein Dorn im Auge der Abwehr von RB Leipzig, drückte früh und hielt den sonst immer so souverän wirkenden Innenverteidiger Dayot Upamecano (20) pausenlos auf Trab.

Schalke 04: Rabbi Matondo trifft nach einem Konter

Nach einem blitzsauberen Konter traf Rabbi Matondo, der übrigens ausgerechnet vom BVB-Star Jadon Sancho (19) schwärmt, dann auch noch in der 54. Minute selbst zum zwischenzeitlichen 3:0. Sky-Experte Dietmar Hamann (46) schwärmte nach dem Spiel vom Schalke-Fußball. „Sie wirken ungemein gefestigt und spielen tollen Fußball.“ Das brachte Matondo nun auch eine Nominierung in die Nationalelf von Wales ein.

Auch David Wagner, der das Schalke-Team nach dem 1:1 gegen den 1. FC Köln kritisierte, war nach dem Spiel hin und weg. „Wir wussten, dass Rabbi Matondo heute mit Tempo weh tun kann und das hat er heute auch.“ Wenig Grund zur Freude hat aktuell S04-Leihgabe Ralf Fährmann bei Norwich City

Amine Harit bekommt erneut von David Wagner ein besonderes Lob

Derweil bekam Amine Harit (22) ebenfalls (mal wieder) ein Sonderlob ausgesprochen. Angesprochen auf den Wandel des in der vergangenen Saison so schwierigen 22-Jährige, erklärte David Wagner vor dem Spiel, dass dieser Aufschwung fast allein dem Spieler zu verdanken sei.

„Der Wandel ist sein Verdienst. Wir haben wie zwei Erwachsene ein Gespräch geführt."

Amine Harit zahlt wie Rabbi Matondo Vertrauen zurück

Amine Harit habe zwar Hinweise angenommen, die Umsetzung habe aber er vorgenommen. „Der Respekt gebührt ihm", so ein stolzer David Wagner, mit dessen Engagement bei Schalke 04 Jürgen Klopp (52) noch hadert. Im Gegensatz zu Hamza Mendyl ist Harit der Durchbruch bei Schalke gelungen.

Der marokkanische Nationalspieler zahlte dieses Vertrauen wie Rabbi Matondo zurück. Mit einem Treffer und einer Torvorlage konnte der 22-Jährige abermals überzeugen. Auch Sky-Experte Didi Hamann war voll des Lobes.

David Wagner, der nicht an eine schnelle Schalke-Rückkehr in den Europacup glaubt, schwärmte nach dem Spiel auch über ihn: "Für mich hat er eines der besten Spiele gemacht. Er hat clever gespielt und sich clever in den Räumen aufgehalten." Der Trainer des S04, der möglicherweise bald das nächste England-Talent in seinen Reihen haben könnte, scheint die Mannschaft zu erreichen - und den richtigen Riecher zu haben.