Bild: Raphael Wiesweg

Der S04 ging für Neuzugang Benito Raman (24) offenbar deutlich über die Schmerzgrenze von Fortuna Düsseldorf hinaus.

  • Schalke bezahlte für Raman offenbar eine Ablösesumme, die Fortuna Düsseldorf nicht ablehnen konnte.
  • Fortuna-Boss Thomas Röttgermann (58) beziffert das Gesamtpaket auf einen Betrag von über 13 Millionen Euro.
  • Im Gegenzug wechselte Bernard Tekpetey zu Fortuna Düsseldorf.

Der Wechsel von Benito Raman von Fortuna Düsseldorf zu Schalke war der „Kaugummi-Transfer“ des Jahres. Nach langem Hin und Her sicherten sich die Königsblauen die Dienste des Belgiers. Für das Wechseltheater machte Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel (46) vor allem den S04 verantwortlich.

Raman-Wechsel sorgte für viel Wirbel

Bezüglich der Ablösesumme für den 24-jährigen Belgier kursierten unterschiedlichste Medienberichte. Mit den Gerüchten um die vermeintliche Ablösesumme räumt Thomas Röttgermann (58), Vorstands-Vorsitzender von Fortuna Düsseldorf, in einem Interview mit dem kicker jetzt jedoch auf.

Fortuna-Boss Thomas Röttgermann spricht in einem Interview über S04-Neuzugang Benito Raman. Foto: Federico Gambarini/dpa
Fortuna-Boss Thomas Röttgermann spricht in einem kicker-Interview über S04-Neuzugang Benito Raman. Foto: Federico Gambarini/dpa

Demzufolge zahlte Schalke einen Preis jenseits der Fortuna-Schmerzgrenze. Im Gesamtpaket liege der Preis für Raman laut dem 58-Jährigen „nördlich von 13 Millionen Euro“. Kommt mit Bas Dost (30) ein weiterer Offensivspieler hinzu?

Gesamtpaket kostete Schalke mehr als 13 Millionen Euro

Im Gegenzug wechselte Bernard Tekpetey (21) von Gelsenkirchen in die Rhein-Metropole. Das Portal Transfermarkt.de beziffert den Marktwert des 21-jährigen Offensivspielers auf 2,5 Millionen Euro.

Für Raman selbst sei eine Ablösesumme zwischen 10 und 13 Millionen Euro gezahlt worden, wie Röttgermann dem Sportmagazin mitteilte. Bei so einem werthaltigen Angebot konnte die Fortuna folglich „nicht mehr Nein sagen“.

Raman verspricht noch bessere Leistungen

Mit dem S04 möchte der 24-jährige Belgier voll durchstarten. Nach seinem ersten Testspiel für die „Knappen“ versprach der Offensivspieler: „Ich denke, dass ich in der kommenden Saison mindestens so gut wie in den Vorjahren bin – oder sogar noch besser.“

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Anders als bei Ozan Kabak (19), der den Saisonstart im schlimmsten Fall verpassen wird, können die Schalke-Fans den Belgier am 10. August erstmals in einem Pflichtspiel in Aktion erleben. Dann geht es in der ersten Pokalrunde gegen den Regionalligisten Drochtersen/Assel. Verlassen könnte die Schalke-Knappenschmiede indes Sidi Sané (16). Der FC Bayern München soll interessiert sein.