Torloser Raman vor Schalke gegen Hertha: "Hauptsache wir gewinnen als Mannschaft"

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Benito Raman kam als Heilsbringer für die Offensive. Bisher ist er noch torlos. Bei Schalke TV erklärt er, um was es wirklich geht. Hier mehr lesen.

Von Schalke-Neuzugang Benito Raman (24) erwartete man nach seinem Wechsel vor allem eins: Tore. Bisher ist er aber noch torlos - doch das ist nicht das Wichtigste, wie der Belgier erklärt.

  • Raman kam vor der Saison aus Düsseldorf, um die Schalke-Offensive zu beleben.
  • Bisher blieb der Belgier jedoch torlos.
  • Der Fokus liege jedoch darauf, dass die Mannschaft einen Sieg hole, erklärt Raman.

Der Transfer des 24-Jährigen war ein regelrechtes Tauziehen. Schalke, das dem Heimspiel-Negativrekord ein Ende setzen will und Fortuna Düsseldorf kamen nur schwer zu einer Einigung. Doch dann war es fix: Im Tausch mit Bernard Tekpetey (21) wurde der Belgier ein Schalker.

Raman: "Im Training klappt es bereits"

Doch bisher scheint bei Raman Ladehemmung zu herrschen. Gegen Mönchengladbach vergab er noch kurios, doch nun will er weiter arbeiten. "Wenn ich weiter hart trainiere, werden die Tore kommen", erklärte Raman gegenüber Schalke TV.

Im Training würde es bereits gut klappen, also werde es auch bald im Spiel klappen, da ist sich der S04-Neuzugang sicher.

Trefferquote kratzt nicht am Ego

Die Leistungen im Training scheinen Raman Mut zu machen. An Selbstvertrauen würde er durch den Tore-Mangel nicht verlieren, erklärt der Stürmer. "Es ist nicht so, dass ich am Tore-Schießen zweifele, wenn ich diese oder nächste Woche noch nicht treffe."

Er selbst habe sich Geduld verschrieben und wolle dies auch befolgen. "Ich muss einfach geduldig sein", sagt der Neuzugang, der Schalke sogar mehr gekostet haben könnte, als zuerst angenommen. Da wachsen natürlich auch die Erwartungen.

"Hauptsache die Mannschaft gewinnt"

Für Raman, der einer von sieben Schalke-Profis ist, der zur Nationalmannschaft reist, zahlt sich Leistung jedoch nicht nur in Toren aus. "Wenn ich als erstes eine Vorlage gebe, oder den Pass zur Vorlage, dann bin ich glücklich."

Denn am Ende ist für den Belgier, der in seiner Heimat als Bad Boy gilt, nur eins wichtig: der kollektive Erfolg. "Das Wichtigste ist, dass wir als Team gewinnen", erklärt der 24-Jährige gegenüber Schalke TV. Am Wochenende ist Hertha BSC zu Gast bei Schalke - vielleicht kann der Neuzugang ja dort seinen ersten Treffer feiern und mit dem ganzen Team gewinnen.