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Torhüter Ralf Fährmann (30) hat am Sonntag (14. Juli) sein erstes Spiel für Norwich City gemacht. Sky sprach mit dem Schalke-Leihspieler nach der Partie.

  • Ralf Fährmann kam zu seinen ersten Einsatzminuten beim Spiel Norwich City gegen Arminia Bielefeld.
  • Nach dem Spiel sprach er über neue Aufgaben und das neue Umfeld.
  • Er bekannte sich aber auch zu Schalke und bekundete seine Liebe für den Verein.

2:2 endete das Testspiel des englischen Erstligisten Norwich City gegen Arminia Bielefeld. Auf dem Feld stand mit Ralf Fährmann ein bekanntes Gesicht.

Fährmann: „Komisches, aber positives Gefühl“

Fährmann gab nach seiner Leihe von Schalke zu Norwich City, für die er gute Gründe fand, sein Debüt. Und hatte dabei gemischte Gefühle. „Es war ein komisches, aber positives Gefühl. Es ist einfach eine ganz neue Aufgabe, die mich hier erwartet.“

Ralf Fährmann verlor zunächst seinen Stammplatz bei Schalke an Alexander Nübel und entschied sich dann für eine Leihe zu Norwich City. Foto: Ina Fassbender/dpa
Ralf Fährmann verlor zunächst seinen Stammplatz bei Schalke an Alexander Nübel und entschied sich dann für eine Leihe zu Norwich City. Foto: Ina Fassbender/dpa

Erst eine Woche ist der Torhüter bei der Mannschaft. „Es ist eine komplett andere Kultur. Es wird auch anders trainiert als in Deutschland und das Spiel ist körperlich betont in England“, erklärte er gegenüber Sky.

Fährmann blickt freudig auf die Spiele in der Premier League

Dennoch überwiegt die Freude bei Fährmann, der nur unter einer bestimmten Bedingung zu Schalke zurückkehrt. Die erste Woche habe sich bereits gelohnt, erklärte er. „Die Spiele, die man in der Premier League zu sehen bekommt und dass man in der besten Liga der Welt spielen kann, darauf freue ich mich einfach“, so Fährmann.

Auch einen pädagogischen Mehrwert sieht der Ex-Schalke-Keeper, nach dessen Abgang ein Zweikampf um das S04-Tor entstehen könnte. „Hinzu kommt, dass ich auch mein Englisch verbessern kann. Das ist nämlich ausbaufähig“, erklärte er mit einem Schmunzeln.

Mit einem nostalgischen Augenzwinkern über die Schalke-Zeit

Interessant könnte für Fährmann jedoch die Trikotfarbe seiner neuen Mannschaft sein. Gelb trugen bisher immer die Rivalen des BVB im Revierderby. „Da ist ja noch Grün mit dabei, ist ja okay“, sagte Fährmann mit einem Lachen. Mit Felix Passlack (21) spielte bereits ein Ex-Rivale vom BVB leihweise bei Norwich.

Doch der Torhüter fand auch ernste Worte über seine Vergangenheit, denn dass sein Herz für Schalke schlägt, ist keine Neuigkeit.

„Ich habe ein Tattoo, das Schalke symbolisiert. Jeder weiß, wie sehr ich im Verein verwurzelt bin und wie sehr ich ihn liebe“, erklärte er gegenüber Sky. Nachdem er seinen Stammplatz verlor, kritisierte er auch die Herangehensweise von Christian Heidel (56) bezüglich seines Vertrags.