Bild: Ina Fassbender/dpa

Nur vier Punkte Vorsprung hat Schalke auf den Relegationsplatz 16. Der Revierrivale Borussia Dortmund steht punktgleich mit dem Tabellenführer FC Bayern München auf Platz eins. Obwohl er eine Einschränkung macht, hofft BVB-Sportdirektor Michael Zorc auf den Klassenerhalt des S04.

Satte 34 Punkte stehen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Die Differenz könnte angesichts von zehn ausbleibenden Spieltagen sogar noch größer werden.

Zu groß sollte er aber nicht werden, wie Michael Zorc findet. Der Sportdirektor findet nicht, dass der S04 absteigen darf.

„Wichtig ist, dass sie die Klasse halten. Die Bundesliga braucht den Klub. Und wir freuen uns jede Saison auf zwei heiße Derbys“, zitiert die Sport Bild den 56-Jährigen in ihrer aktuellen Ausgabe (13. März).

Zorc und Sammer hoffen auf Schalke-Verbleib in der Bundesliga

Ähnliches wie Zorc hatte bereits der externe BVB-Berater Matthias Sammer Ende Februar gesagt. „Ich habe in Dortmund gespielt, war dort Trainer und helfe jetzt dort. Aber Schalke ist sehr, sehr wichtig für den deutschen Fußball und die Region. Der Verein mit all seinem Fan-Potential und seiner Emotionalität ist für die Liga herausragend“, sagte Sammer gegenüber Eurosport.

Ob das auch alle Anhänger von Borussia Dortmund so sehen? Oder erlebt die Liga am 27. April das vorerst letzte Revierderby?

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Auf die Frage, ob Zorc Mitleid mit Schalke habe, antwortete der BVB-Sportdirektor gegenüber der Sport Bild klar mit „Nein.“ Viel mehr möchte der ehemalige Dortmund-Spieler über den S04 aber auch nicht sagen.

„Natürlich bekomme ich die Entwicklungen dort mit. Der Verein steht jetzt vor einer Neuordnung, und es wäre anmaßend, sie aus Dortmund zu kommentieren.“

Aktuelle S04-Themen:

Das übernehmen dann andere. Wie zum Beispiel der Ex-Schalker Max Meyer, der Christian Heidel verspottete.