Winter-Neuzugang 

Schalke-Leihe Michael Gregoritsch: Liebeserklärung an den S04! Wie David Wagner ihn mit einem iPad überzeugte 

Michael Gregoritsch spricht über seinen Wechsel zum Fc Schalke 04.
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Michael Gregoritsch spricht über seinen Wechsel zum Fc Schalke 04.

In der Winterpause wechselte Michael Gregoritsch zum FC Schalke 04. Nun spricht er über das Zustandekommen des Transfers und seine Zukunftspläne.

  • Michael Gregoritsch konnte das Interesse des S04 zunächst nicht glauben.
  • In seiner neuen sportlichen Heimat fand sich der Offensivspieler schnell zurecht.
  • Beim Wunsch nach seinem künftigen Arbeitgeber hat er eine klare Präferenz.

Gelsenkirchen – Zunächst bis zum Saisonende spielt Michael Gregoritsch (25) auf Leihbasis für den S04. Im Interview mit Spox.com und Goal.com machte der 25-Jährige nun deutlich, wie überraschend die Anfrage des FC Schalke 04 für ihn kam und welche Rolle David Wagner dabei spielte.

FC Schalke 04: Michael Gregoritsch war von S04-Anfrage überrascht

„Es war immer mein Ziel, mal zu einem so großen Verein zu kommen“, sagte Michael Gregoritsch, der Schalke am Saisonende wohl wieder verlässt. Dass er ein solches Angebot allerdings nach seiner Suspendierung bekommen würde, sei für ihn „schon sehr“ überraschend gekommen.

„Anfangs“, so der Schalke-Profi, habe er es „ehrlich gesagt nicht geglaubt“. Nach „ersten losen Gesprächen“ folgte dann ein Treffen mit David Wagner (48) in Gelsenkirchen.

Michael Gregoritsch: Gespräch mit David Wagner hat mich „total gepackt“

Viel Überzeugungsarbeit musste der S04-Coach offenbar nicht leisten. „Er zeigte mir ein paar Szenen auf dem iPad und meinte nur: Wir haben ein halbes Jahr Zeit. Hier - so verteidigen unsere Stürmer. Kannst du das?“, so die Schalke-Leihgabe (dennoch droht der FC Schalke 04, die Teilnahme an der Europa League zu verpassen).

Diese Art der Ansprache hätte ihn „total gepackt.“ „Ich wäre am liebsten sofort auf den Platz gegangen.“, erklärte Michael Gregoritsch.

S04-Leihgabe Michael Gregoritsch spricht über Anfangszeit auf Schalke

Auch wenn der Österreicher zugibt, angesichts der Anforderungen von David Wagner zunächst „ziemlich nervös“ gewesen zu sein, sei ihm die Eingewöhnung auf Schalke (das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München im Live-Ticker) am Ende dennoch nicht schwergefallen. 

„Es war vom ersten Tag an sehr leicht, im Verein und in der Mannschaft anzukommen. Man hat mir die Sorgen damit schnell genommen, weil mir alle extrem geholfen haben“, sagte der Offensivspieler. Jetzt will Michael Gregoritsch sich auf Schalke noch einmal beweisen.

Trotz Torflaute: Michael Gregoritsch mit seiner Leistung beim FC Schalke 04 zufrieden

Zwar erscheine dem Österreicher die neu entdeckte Lauf- und Sprintfreudigkeit „weiterhin noch etwas ungewohnt“. „Aber“, machte Michael Gregoritsch deutlich, „ich merke, dass es funktioniert und das motiviert mich enorm.“ 

Nach seinem starken Einstand beim FC Schalke 04 (das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München wird live im Free-TV und im Live-Stream übertragen) blieb er zuletzt sechs Pflichtspiele ohne Torbeteiligung. Trotzdem mache sich der Angreifer keine Sorgen um seine Leistung. Als Argument verweist er auf die statistischen Daten. Dort sehe man, „dass ich mir jedes Mal ein Bein ausreiße, viel sprinte und viele intensive Läufe mache.“

Michael Gregoritsch froh über S04-Wechsel: „Schalke ist für mich ein Schritt nach vorne“

Ginge es nach Michael Gregoritsch den Schalke-Coach David Wagner zuletzt gegen Kritik verteidigte, wäre die Präferenz für seinen Arbeitgeber in der nächsten Saison eindeutig. 

„Der Wechsel zu Schalke ist für mich ein Schritt nach vorne. Ich möchte die Chance jetzt nutzen und mich so empfehlen, dass ich hier weiterspielen kann“, erklärte der österreichische Nationalspieler. Er fügte vielsagend hinzu: „Wenn man bei Schalke ist, will man auch dortbleiben.“

Video: FC Augsburg suspendiert Michael Gregoritsch

Wie auch immer die Zukunft aussieht, mangelnden Einsatzwillen will sich Michael Gregoritsch auf jeden Fall nicht nachsagen lassen. „Ich möchte mir nicht vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben.“

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