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Noch hat der FC Schalke 04 in dieser Transferperiode keinen Neuzugang präsentiert. Das könnte sich schon zeitnah ändern. Objekt der Begierde ist demnach Kevin Mbabu.

Kevin Mbabu ist 23 Jahre alt, Schweizer und spielt beim schweizer Erstligisten BSC Young Boys. Sein Vertrag dort läuft bis zum 30. Juni 2020.

Mbabu fühlt sich auf der Position des Rechtsverteidigers am wohlsten, ist aber flexibel einsetzbar. Sein Marktwert wird von „Transfermarkt.de“ auf 9,5 Mio. Euro beziffert.

Beim derzeitigen Titelverteidiger und Tabellenführer der 1. Schweizer Liga kommt der Sohn eines Franzosen und einer Kongolesin in der laufenden Saison auf 22 Pflichtspiele. Unter anderem auch fünf über die volle Distanz in der Champions League, in der Young Boys in der Gruppenphase Juventus Turin daheim mit 2:1 besiegte.

Mbabu von Young Boys im Schalke-Fokus

Wegen einer Verstauchung des Sprunggelenks fiel Mbabu nur ab Ende September für zwei Wochen verletzt aus. Ansonsten zählt er zu den Stammkräften des schweizer Klubs.

Vor dem aktuellen Engagement spielte der 23-Jährige auf Leihbasis bereits in England bei Newcastle United. Auch deswegen ist der 1,84 Meter große Rechtsverteidiger auf der Insel bekannt und wohl auch begehrt. 

In Deutschland werden neben dem S04 auch dem VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg sowie Eintracht Frankfurt mit Ex-BSC-Trainer Adi Hütter nachgesagt.

Sowohl der „Blick“ als auch „Nau“ berichten übereinstimmend, dass Mbabu auf der Schalke-Liste weit oben steht. Für den Fall, dass die Ablösesumme mit kolportierten 14 Mio. Euro zu hoch ist, könnte der S04 den Defensiv-Allrounder im Januar ausleihen und für den kommenden Sommer eine feste Kaufoption vereinbaren.

Kevin Mbabu: Leihgeschäft mit fester Kaufoption als Möglichkeit

Dass der Spieler in der Schweiz bleibt, stellt er selbst in Frage. Beim Trainingsauftakt fürs neue Jahr gab er am Montag (7. Januar) gegenüber dem „Blick“ preis, dass ein Verbleib bei „60 zu 40“ stehe.

Trotzdem fügte er auch gleichzeitig hinzu: „Ich werde nur gehen, wenn ein Klub mit dem richtigen Karriereplan für mich kommt. Ich bin glücklich in Bern.“