Schalke: War Mariano von Real Madrid der Wunsch-Stürmer?

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Mariano, mit vollem Namen Mariano Díaz Mejía, von Real Madrid soll angeblich im Fokus des FC Schalke 04 gestanden haben. Foto: Matthias Balk/dpa

Schalke wollte angeblich Mariano von Real Madrid verpflichten. Doch der Stürmer lehnte ab. Alternativen kamen nicht in Frage. Hier die Infos.

Der Transfermarkt ist für diesen Sommer geschlossen - zumindest können die deutschen Klubs keinen Spieler mehr verpflichten, der woanders unter Vertrag steht. Der S04 probierte es angeblich zuletzt bei Mariano (26) von Real Madrid.

  • Die S04-Suche nach einem klassischen Mittelstürmer blieb in diesem Sommer erfolglos.
  • Laut eines spanischen TV-Journalisten sagte zuletzt Mariano von Real Madrid den Königsblauen ab.
  • Trotz weiteren Absagen wollte Schalke laut WAZ-Angaben keine B- oder gar C-Lösung verpflichten und verzichtete deswegen komplett auf einen Transfer.

Update, Donnerstag (10. Oktober), 17:01 Uhr:

Das Kapital Mariano ist auf Schalke inzwischen geschlossen. Dafür scheint nun aber der BVB am Stürmer Interesse zu haben.

Erstmeldung:

Mariano wollte Real Madrid wohl nicht verlassen

Mit Juan Miranda (19) vom FC Barcelona konnte Schalke kurz vor Transferschluss noch den gesuchten Linksverteidiger verpflichten. Für den Sturm gingen die "Knappen" aber leer aus.

Dabei versuchte der S04 angeblich Mariano (26) von Real Madrid zu verpflichten. Das berichtet der spanische TV-Journalist Joesp Pedrerol (53).

Was zumindest dazu passt: Laut der WAZ wollten die Königsblauen einen Angreifer ausleihen, der im Ausland unter Vertrag steht. Demnach hätten sich die Vereine sogar einigen können.

Schalke und Real Madrid hätten sich wohl geeinigt

Doch der Spieler wollte nicht wechseln. Ob damit Mariano, der mit vollen Namen Mariano Diaz Mejia heißt, gemeint ist?

Der Mittelstürmer ist bei den Königlichen außen vor. Zuletzt nominierte Trainer Zinédine Zidane (47) ihn nicht mehr in den Kader - weil laut spanischen Medienberichten ein Abgang im Gespräch war.

Mariano, der in der Jugend von Real Madrid ausgebildet wurde, spielte in der Saison 2017/2018 für Olympique Lyon, das zuletzt mit Nabil Bentaleb (24) in Verbindung gebracht wurde. Dort überzeugte der 26-Jährige mit 21 Toren und sechs Vorlagen in 48 Spielen so sehr, dass der FC Sevilla ihn verpflichten wollte.

Der spanische Erstligist hatte sich sogar schon mit dem französischen Erstligisten auf eine Ablösesumme geeinigt. Doch Real Madrid hatte sich beim damaligen Verkauf ein Vorkaufsrecht gesichert und grätschte dazwischen.

Mariano bei Zidane häufig nur Ersatz

So landete Mariano wieder in Madrid, wo er in der vergangenen Saison in 22 Pflichtspielen (vier Tore) zum Einsatz kam. Muskuläre Verletzungen sowie Probleme mit dem Ischias verhinderten immer wieder Nominierungen in den Kader.

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Das schreckte Schalke angeblich nicht ab, sich nach dem Stürmer zu erkundigen. Da dieser aber nicht zu haben war (und laut Pedrerol auch AS Moncao und FC Sevilla absagte), rückten Alternativen wie Patrik Schick (23) und André Silva (23) in den S04-Fokus.

Neben Schalke kassierten angeblich auch AS Monaco und FC Sevilla eine Absage

Doch die Königsblauen gingen wie auch bei Mariano leer aus. Schick wechselte im letzten Moment noch zu RB Leipzig und Silva zu Eintracht Frankfurt.

Laut WAZ wollte Schalke, das wegen 12 Millionen Ersparnisse weiter auf einen Transfer von Mariano Diaz hoffen darf, dann keine B- oder gar C-Lösung verpflichten. Deswegen verzichteten die Verantwortlichen komplett darauf, noch einen Mittelstürmer zu verpflichten.