Bild: Abedin Taherkenareh/EPA/dpa

Sehen wir Marc Wilmots (50) bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022? Der ehemalige Schalke-Spieler hat einen neuen Job und wird wieder Nationaltrainer.

Noch in dieser Woche werde Marc Wilmots in Teheran (Iran) erwartet. Das gab der Präsident des nationalen Verbands FFI, Mehdi Tadsch (59), am Mittwoch (15. Mai) bekannt.

Wilmots soll den Iran zur WM 2022 führen

Dann soll der ehemalige Schalke-Spieler einen Vertrag unterzeichnen, der bis nach der WM 2022 gültig ist. Die nächste Weltmeisterschaft findet in Katar statt.

Zuletzt war Wilmots Nationaltrainer der Elfenbeinküste. Weil er mit seinem Team aber die Qualifikation für die WM 2018 verpasste, wurde die Zusammenarbeit im November 2017 nach nur acht Monaten wieder beendet.

Iran hatte seit Januar keinen Nationaltrainer mehr

Seitdem war der 50-Jährige ohne Anstellung. Ungewöhnlich lange hatte der Iran auch keinen Nationaltrainer.

Der Vorgänger von Wilmots, der Portugiese Carlos Queiroz (66), war im Januar zurückgetreten. Seitdem bestritt der Iran auch kein einziges Länderspiel.

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Queiroz, der im Februar Nationaltrainer Kolumbiens wurde, führte den Iran in seiner Amtszeit sowohl zur WM 2014 als auch 2018. Als seine Nachfolger wurden zuletzt vor allem die beiden Niederländer Dick Advokaat und Bert van Marwijk als Kandidaten gehandelt.

Für Wilmots wird es mittlerweile schon der dritte Job als Trainer einer Nationalmannschaft. Vor seiner Tätigkeit für die Elfenbeinküste, trainierte der Belgier zwischen 2012 und 2016 sein Heimatland.

Belgien schied unter Wilmots zweimal im Viertelfinale aus

In dieser Zeit erreichte Belgien die WM 2014 sowie die EM 2012. Bei beiden Turnieren war jeweils im Viertelfinale Schluss.

Aktuelle S04-Themen:

Für Schalke absolvierte Wilmots als Spieler insgesamt 138 Spiele (27 Tore). Als „Eurofighter“ führte er die Königsblauen unter Trainer Huub Stevens 1997 zum UEFA-Cup-Sieg.

Iran steht aktuell auf Platz 21 der FIFA-Weltrangliste. Beim Asien-Cup erreichte das Team im Januar das Halbfinale.