Kmetsch-Albtraum Magath: "So beleidigend, so niederträchtig"

Zwischen 1998 und 2005 absolvierte Sven Kmetsch (l.) 108 Spiele für Schalke, ehe er seine Karriere als Spieler beendete. Foto: dpa
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Zwischen 1998 und 2005 absolvierte Sven Kmetsch (l.) 108 Spiele für Schalke, ehe er seine Karriere als Spieler beendete. Foto: dpa

Der Ex-Schalker Sven Kmetsch blickt auf eine schwierige Zeit mit Felix Magath zurück. Vor allem ein Vorwurf traf ihn sehr. Hier die Infos.

Zuletzt arbeitete Sven Kmetsch (49) als Co-Trainer. Eine wegen Felix Magath (66) sehr schlechte Erinnerung an seine Spieler-Zeit vergisst der langjährige Bundesliga-Profi aber wohl sein Leben lang nicht.

Zwischen 1995 und 1998 spielte Sven Kmetsch für den Hamburger SV. Bis zum Sommer 1997 hieß sein damaliger Trainer Felix Magath.

Kmetsch denkt mit Schrecken an seine HSV-Zeit unter Magath zurück

Doch diese Erinnerung würde der ehemalige defensive Mittelfeldspieler wohl am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen. Das zumindest lassen seine neuesten Aussagen vermuten.

Auf die Frage von Wettmaxx.com, ob es Knatsch mit Magath, der sich eine Statistik mit Huub Stevens (65) teilt, gegeben habe, antwortete Kmetsch: "Mehr noch. Es war so beleidigend, so niederträchtig."

Für den heute 49-Jährigen gab es deswegen nur eine logische Konsequenz. "Und deshalb habe ich damals gesagt: Mit Magath rede ich kein Wort mehr. Und dabei ist es geblieben."

Im Interview mit Wettmaxx.com begründet er seine Haltung. "Magath hat nach einer Niederlage gegen Köln öffentlich behauptet: Der Kmetsch hat bewusst gegen mich gespielt! Mir vorzuhalten, dass ich absichtlich verlieren würde - das ist ein Stich in mein Fußballherz."

Kmetsch war über einen Magath-Vorwurf entsetzt

Bereits der Ex-Schalker Rafinha (33) hatte dieses Jahr schwere Vorwürfe gegen Magath erhoben. Der Trainer spaltet schon länger seine ehemaligen Spieler.

Berüchtigt war der heute 66-Jährige unter anderem für sein hartes Training. Sein ehemaliges Konditionstrainer Markus Zetlmeisl (52) half im Schlussspurt der vergangenen Saison Schalke dann sogar noch einmal aus.

"Ich war entsetzt, dass Magath so etwas Ungeheuerliches in die Welt setzen kann", blickt Kmetsch weiter zurück. Umso glücklicher sei er gewesen, als er 1998 zu Schalke wechselte und er dort Anerkennung für seinen Spielstil und seine Art erhielt.