Ex-S04-Profi Klingenburg spricht über Vergangenheit: "Wahrscheinlich wäre ich kriminell geworden"

René Klingenburg im Trikot von Preußen Münster. Foto: Hendrik Schmidt/dpa.
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René Klingenburg im Trikot von Preußen Münster. Foto: Hendrik Schmidt/dpa.

Rene Klingenburg ist zu Dynamo Dresden gewechselt. Der nächste Neuanfang. Der Ex-S04-Profi wäre fast kriminell geworden. Hier die Infos.

Beim FC Schalke war René Klingenburg (25) als schwieriger Charakter bekannt. In einem Interview spricht er über seine schwere Vergangenheit. Jetzt möchte der 25-Jährige in Dresden einen Neuanfang wagen.

Es war der großer Traum von Klingenburg, einmal als Profi für den S04 aufzulaufen. Als Jugendspieler wechselte der heute 25-Jährige 2010 in die "Knappenschmiede".

Klingenburg wollte unbedingt bei Schalke als Profi durchstarten

Für Einsätze in der Bundesliga konnte er sich jedoch nicht empfehlen. Trotz Profivertrag, den er 2012 beim S04 unterschrieb.

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Die Beförderung in den Profikader ist Klingenburg allerdings zu Kopf gestiegen, wie er in einem Interview mit der Bild einsichtig zugibt.

„Ob im Restaurant, im Kino, auf der Bowlingbahn – ich habe immer die Rechnungen übernommen. Ich hab das Geld mit beiden Händen zum Fenster rausgeworfen. War doch egal, ich hatte es ja...“

René Klingenburg im Interview mit der Bild über seine Zeit als S04-Profi.

Nicht wenig überraschend, dass der 25-Jährige im Januar 2015 zu Viktoria Köln wechselte, als ihn der S04 in die zweite Bundesliga ausleihen wollte. Klingenburg sehnte sich nach einem Neuanfang.

Klingenburg stand vor der Wahl: Kriminalität oder Neuanfang

"Ich musste runterkommen, brauchte einen Neuanfang. Sonst wäre ich noch tiefer abgerutscht, wahrscheinlich kriminell geworden", stellte der gebürtige Oberhausener dramatisch im Bild-Interview fest. Kriminell wurde Klingenburg zum Glück nicht.

Der 25-Jährige war nur schwer zufriedenzustellen

Denn: Der ehemalige Schalke-Profi versuchte sein Glück in "Down Under". Australiens zweite Liga war jedoch schlicht unter dem Niveau von Klingenburg. Daher folgte 2016 der Wechsel zu RW Ahlen.

Seinen großen Kindheitstraum gab er jedoch nie gänzlich auf. 2017 wagte der Mittelfeldspieler einen erneuten Anlauf auf Schalke. Abermals konnte sich Klingenburg nicht durchsetzen.

Kindheitstraum ging nicht in Erfüllung

Im Mai rankten sich sogar erneut die Spekulationen, dass der ehemalige Schalker erneut an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren könnte. Auf seinem Instagram-Profil ließ er sich vor der Veltins-Arena ablichten.

Mit dem munteren "Bäumchen-wechsel-dich-Spiel" soll jetzt aber ohnehin Schluss sein. Klingenburg schloss sich in diesem Transfer-Sommer Dynamo Dresden an. Sein Weg führt also über Umwege doch in die zweite Bundesliga.

Neuer Verein, neues Glück für René Klingenburg

Ohnehin scheint der 25-Jährige mittlerweile zur Einsicht gekommen zu sein. In Dresden möchte der Profi einen Neuanfang wagen. "Dresden wird für mich ein neues Kapitel, auf das ich mich unheimlich freue."

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Für seinen Dresden-Wechsel konnte sich Klingenburg übrigens in der dritten Bundesliga empfehlen. Zuletzt lief der Ex-Schalker bei Preußen Münster auf.

Auf Markus Schubert (21) wird er aber nicht treffen. Der junge Torwart schließt sich angeblich dem S04 an.